Gastronomie

Boerger & Friends mit Foodtrucks im Kreis Olpe unterwegs

Burger dominieren die Speisekarte im Foodtruck von „Boerger & Friends“

Foto: Dominik Brendel

Burger dominieren die Speisekarte im Foodtruck von „Boerger & Friends“ Foto: Dominik Brendel

Attendorn.   Das Unternehmen „Boerger and Friends“ ist mit eigens renovierten Foodtrucks im Kreis Olpe unterwegs. Der Andrang ist groß.

Der Andrang ist wieder einmal groß. Celine Hacke drückt eine Frikadelle auf den heißen Grillrost, der Geruch von Fleisch und Käse weht durch die Luft. Fein geschnittene Zwiebeln, Salatblätter, Tomaten und Speckstreifen stapeln sich auf einer Kunststoff-Arbeitsfläche, daneben liegen zahlreiche selbst kreierte Saucen. Das Essen lockt zur Mittagszeit viele hungrige Gäste an. Allerdings an stets wechselnden verschiedenen Orten.

Hungrige Kundschaft

Celine Hacke steht diesmal in ihrem Foodtruck in einem Industriegebiet in Attendorn. Mit ihrer Mutter Heidi und ihrer Schwester Kim. Boerger & Friends nennt sich das kleine Unternehmen, das mit zwei liebevoll renovierten Foodtrucks seit Anfang dieses Jahres täglich im Kreis Olpe die hungrige Kundschaft mit Burgern, Süßkartoffel-Pommes und anderen kulinarischen Köstlichkeiten versorgt. Foodtrucks sind mittlerweile im Sauerland fester Bestandteil urbaner Verpflegungskultur. „Die werden immer beliebter, die Leute stehen auf unsere Burger, aber auch die Alternativen, die wir anbieten“, sagt Hacke.

Vor dem Truck balancieren die Kunden mit Riesenburgern in ihren Händen, manche bekleckern sich, sind dabei aber sichtlich zufrieden. Angelockt werden Kunden, denen Fast Food zu minderwertig, die Kantine zu langweilig und das Restaurant zu teuer ist. „Ist doch klar, warum wir hier essen“, zuckt Thorsten A. mit den Schultern und zeigt auf den Burger, der gerade vor ihm zubereitet wird. „Das Essen hier ist frisch und schmeckt einfach gut.“ Sein Neffe Tom stimmt zu: „Am liebsten esse ich den Hot Cheese Boerger, der ist schön scharf.“

Die „Boerger“ kosten zwischen 5,80 und 8,70 Euro, die „Friends“, also Snacks und andere Mahlzeiten, zwischen 2,30 und 9 Euro. Neben Hot Dogs, Eintöpfen und Pommes stehen auch saisonale Speisen auf der Karte. „Momentan haben wir ein leckeres Wildragout mit selbstgebackener Kartoffelwaffel und Rotkrautsalat“, sagt Heidi Hacke. Zur Weihnachtszeit werde es einen Burger mit Gänsefleisch geben. Wenn man da mal nicht in Festtagsstimmung kommt . . .

Tatkräftige Unterstützung bekommt Celine Hacke von ihrem Bruder. Marius Hacke ist derjenige, der die Foodtrucks in Eigenregie umbaut. Er hat den blau-grauen amerikanischen Freightliner MT-45 in ein schickes Essensmobil verwandelt. Das Fahrzeug stammt aus den Beständen der Westerwälder US Army-Verwerter Morlock Motors.

Vor fünf Jahren hat der Unternehmer die Foodtruck Werkstatt in Olpe gegründet. Für etwa 80 000 bis 130 000 Euro verkauft Marius Hacke die Brummis. „Zur Zeit haben wir sieben, acht solcher Aufträge, unter anderem von großen Brauerein“, verrät Marius Hacke, der vier Mitarbeiter beschäftigt. Auch bei ihm ist der Andrang groß.

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