Coronakrise

Corona: CDU Kirchhundem will Eltern finanziell entlasten

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Kirchhundem.  Die CDU-Fraktion hat beantragt, die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung in den OGS-Schulen während der Zeit der Schulschließung zu erstatten.

Die Kirchhundemer CDU-Fraktion will während der Coronakrise die Eltern von Grundschülern und Kindergartenkindern im Gemeindegebiet finanziell entlasten. Für Kinder, die wegen der Schließung der Schulen und der Offenen Ganztagsschulen (OGS) nicht betreut werden können, sollen die Eltern die gezahlten Beiträge zurück bekommen. Das fordert die CDU. Weil derzeit keine Sitzungen stattfinden, soll der Beschluss per Dringlichkeitsentscheidung herbeigeführt werden. Viele Eltern müssen zunächst bis zum 19. April die Betreuung ihrer Kinder selbst übernehmen oder neu organisieren, da Schulen, OGS und Kindertageseinrichtungen geschlossen sind. Durch die „Corona-Schließung“ stehen viele Eltern vor der Frage, wie sie Kinderbetreuung und Beruf vereinbaren können. Reduzierung der Arbeitszeit, unbezahlter Urlaub oder Einzelbetreuung der Kinder haben für manche Familien große finanzielle Einbußen zur Folge.

Familienpolitisches Zeichen

Die CDU will deshalb „ein klares familienpolitisches Zeichen setzen. Es ist uns wichtig, Eltern und Kinder in dieser uns alle herausfordernden Zeit im Rahmen unserer Möglichkeiten zu unterstützen“, so Fraktionschef Michael Färber in der Begründung des Antrags. Wer seine Kinder wegen der Corona-Sperre nicht in die OGS schicken kann, soll eine Erstattung der gezahlten Elternbeiträge für die Zeit der Schließung erhalten. „Die Entscheidung im Wege einer Dringlichkeitsentscheidung halten wir erforderlich, da Eltern sofort Klarheit darüber bekommen müssen, ob und in welchem Umfang während des Schließungszeitraums Beiträge erhoben werden“, so Färber.

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