Corona

Corona im Kreis Olpe: Besuche im Krankenhaus eingeschränkt

Das Krankenhaus in Olpe ist für Besucher derzeit eingeschränkt.

Das Krankenhaus in Olpe ist für Besucher derzeit eingeschränkt.

Foto: Verena Hallermann / WP

Wegen der Corona-Pandemie haben die Krankenhäuser reagiert und ein neues Konzept für Besucher erarbeitet. Das sind die neuen Regeln.

Olpe/Lennestadt Die Katholische Hospitalgesellschaft Südwestfalen hat auf die aktuelle pandemische Situation reagiert und ein neues Konzept für Besuche im St. Martinus-Hospital Olpe sowie im St. Josefs-Hospital Lennestadt erarbeitet. Die Besuchsregelungen dienen dem Schutz der Patienten sowie der Mitarbeiter, heißt es. Bei der Erstellung des Konzeptes wurde auch berücksichtigt, dass soziale Kontakte bei bestimmten Patientengruppen sehr wichtig sind.

Grundsätzlich gilt in beiden Häusern mit Wirkung vom 2. November vorerst ein generelles Besuchsverbot. Medizinisch notwendige Begleitpersonen gelten nicht als Besucher. Auch werdende Väter dürfen während der Geburt im Kreißsaal anwesend sein, müssen jedoch einen aktuellen Coronatest mit negativem Ergebnis vorlegen oder haben die Möglichkeit, diesen im Krankenhaus zu machen.

Pforte terminiert Visitation

Ist absehbar, dass ein Patient länger als fünf Tage im Krankenhaus behandelt werden muss, ist durch die Entscheidung des behandelnden Arzt der täglich einmalige Besuch von einer durch den Patienten oder dessen gesetzlichen Vertreter benannten Person möglich. Der Besuch darf nicht länger als 90 Minuten dauern und wird über die Pforte des Krankenhauses terminiert, damit sich maximal ein Besucher im Patientenzimmer aufhält. Das heißt zum Beispiel für jüngere Patienten, die z.B. für eine kleinere Operation für zwei bis drei Tage aufgenommen werden, dass das Besuchsverbot für zumutbar gehalten wird, bei einem älteren, dementen Patienten, der z.B. zwei Wochen im Krankenhaus bleiben muss, ein Besuch durch eine benannte Person möglich ist. Es gelten besondere Hygieneregeln.

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