Feuerwehr

Crowdfunding: Löschzug Repetal sammelt für neue Fahne

So soll sie ausschauen: die neue Fahne des Löschzuges Repetal.

So soll sie ausschauen: die neue Fahne des Löschzuges Repetal.

Foto: Löschzug Repetal

Repetal.  Seit Ende 2017 gehören die ehemaligen Löschgruppen Helden und Dünschede zusammen. Was ihnen bislang jedoch fehlt, ist dieses eine Aushängeschild.

Vermutlich im Frühjahr nächsten Jahres bekommt der Löschzug Repetal, der bekanntlich Ende 2017 aus den ehemaligen Löschgruppen Helden und Dünschede hervorgegangen ist, sein neues Einsatzfahrzeug des Typs HLF 20. „Die Einweihung vor unserem schönen neuen Gerätehaus am Ortsausgang von Niederhelden wollen wir mit unserer neuen Fahne vornehmen“, blickt Löschgruppenführer Jörg Köster bereits freudig voraus.

Der kleine Haken an der Sache: Noch gibt es diese gemeinsame Fahne nicht. Diese Aushängeschilder einer jeden Feuerwehreinheit werden traditionell bei öffentlichen Anlässen wie beispielsweise einer Fahrzeugsegnung oder bei den Kreisfeuerwehrtagen, genauso aber auch bei traurigen Anlässen wie der Beerdigung eines Kameraden getragen und präsentiert.

6000 Euro müssen es sein

Die Dünscheder Kameraden besitzen noch „ihre“ alte Standarte, die Heldener „ihre“ alte Fahne. Genau das soll sich nun ändern: Mit Hilfe eines sogenannten Crowdfunding-Projektes über die Volksbank Bigge-Lenne versucht die Löschgruppe, genauer gesagt der Förderverein des Löschzuges, seit Anfang August Spenden zu akquirieren. „Wir sind nun eine gemeinsame Einheit und wollen dieses Bild auch nach außen transportieren“, betont Köster. Zumal die Zusammenarbeit der beiden einst eigenständigen Gruppen bereits hervorragend funktioniere.

Als Mindestsumme haben die Repetaler Kameraden 6000 Euro angegeben, bereits jetzt sind mehr als 2000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen. Tendenz steigend. Das Prinzip: Für jede Spende, die mehr als zehn Euro beträgt, sattelt die Volksbank ihrerseits nochmal zehn Euro drauf. Allerdings nur so lange, bis die besagten 6000 Euro zusammengekommen sind.

Sollte diese Summe bis zum 30. Oktober jedoch nicht erreicht sein, geht das komplette Geld an die Spender zurück. Soweit wird es aber nicht kommen. „Wir sind sehr optimistisch, dass es klappt“, betont Köster und ergänzt: „Wir haben auf dem Feuerwehrfest vor ein paar Tagen unser Projekt vorgestellt und auch über die Internetseite der Feuerwehr der Stadt Attendorn Werbung gemacht. Und natürlich spenden auch wir Kameraden.“

Kosten: rund 7300 Euro

Insgesamt, da haben sich die Kameraden der Löschgruppe längst schlau gemacht, kostet die neue Fahne rund 7300 Euro. Und auch in Sachen Gestaltung gibt es bereits eine abgestimmte und finale Fassung: Das neue Schmuckstück des Löschzuges Repetal soll auf der einen Seite einen blauen, auf der anderen einen roten Hintergrund haben. Darüber hinaus zieren die Ortswappen von Helden und Dünschede die Fahne und auch die beiden Kirchen werden verewigt. Ganz wichtig natürlich: die Schriftzüge „Löschzug Repetal“ und „Gott zu Ehr – Dem Nächsten zur Wehr“. Ebenso seinen Platz findet das Wappen der Hansestadt Attendorn.

Übrigens: Die beiden bisherigen Fahnen/Standarte sollen nicht nur erhalten, sondern auch sichtbar bleiben. Sie werden an einer geeigneten Stelle im neuen Feuerwehrgerätehaus aufgehangen bzw. aufgestellt. Quasi im Schatten der neuen, gemeinsamen Fahne.

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