Verabschiedung

Herzlicher Abschied für die Schwestern auf dem Kohlhagen

Schwester Edwina, Schwester Theresia Maria und Schwester Tomasa (von links) hinterlassen nach ihrer Verabschiedung viele positive Erinnerungen.

Schwester Edwina, Schwester Theresia Maria und Schwester Tomasa (von links) hinterlassen nach ihrer Verabschiedung viele positive Erinnerungen.

Foto: Nicole Voss

Brachthausen.   Mit herzlichen Dankesworten für ihren unermüdlichen Einsatz sagte der Pastorale Raum Kirchhundem den Dernbacher Schwestern nach 21 Jahren Adieu.

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Es war ein herzlicher Abschied, wenn auch mit Wehmut. In Zukunft muss der Kohlhagen ohne die drei Schwestern Edwina, Theresia Maria und Tomasa auskommen. Sie wurden am Sonntag verabschiedet. „Wir bedauern es sehr, dass Sie, liebe Schwestern, von unserem Kohlhagen weggehen. Sie haben den Wallfahrtsort geprägt, mit Geist erfüllt, neue Wege beschritten, Großes gewagt und sind in all diesen 21 Jahren treu geblieben: der Gottesmutter vom Kohlhagen, den Wallfahrern, unserer Gemeinde und unserem Pastoralen Raum. Sie haben uns geholfen bei aller Äußerlichkeit zum inneren Gebet zu kommen“, lobte Pfarrer Heinrich Schmidt die drei Schwestern Tomasa, Theresia Maria, Edwina. Schwester Cherubina konnte krankheitsbedingt nicht anwesend sein.

Immer präsent gewesen

Das Wirken der Schwestern ging weit über den Kohlhagen hinaus, hob Pfarrer Schmidt hervor: „Liebe Schwestern, auch in den 12 Gemeinden des Pastoralen Raumes Kirchhundem sind Sie immer präsent gewesen, haben unser Beten unterstützt, unsere Anliegen zu Ihren Anliegen gemacht und all unser Tun im Gebet zur Gottesmutter und vor Gott getragen. Danke dafür. Wir möchten gerne ein Projekt Ihrer Kongregation unterstützen, wo immer Sie es für richtig halten. Am Sonntag vor der Heiligsprechung (14. Oktober) habe ich Sie nach Rom verabschiedet und konnte sagen: Wir müssen Sie ziehen lassen, aber die Kirche ist treu und schenkt uns eine Heilige. Wenn Sie jetzt gehen, bleiben Sie doch hier: In der Verehrung der Heiligen Maria Katharina Kasper und in all dem, was Sie hier gepflanzt haben; es wird wachsen und Frucht bringen. Sie haben gesät und ausgebracht und nehmen sich in Ihrem Dienst jetzt zurück. Auch darin sehe ich Größe. Sie haben den Kohlhagen zum Blühen gebracht.“

Der Geistliche blickte zurück, dass ein Mitbruder aus seinem Weihekurs die Schwestern seinerzeit bewegen konnte, die neuen Aufgaben auf dem Kohlhagen zu übernehmen. Es war Friedrich Barkey, von 1993 bis 1997 selbst Pfarrer auf dem Kohlhagen. Barkey war am Sonntag bei der Verabschiedung dabei, ebenso wie viele Gemeindemitglieder aus dem gesamten Pastoralen Raum Kirchhundem.

Gehegt und gepflegt

Pfarrer Barkey blickte zurück. Seinerzeit habe er viele Orden angeschrieben: „Die Dernbacher Schwestern kannte ich gar nicht.“ Die Gemeindemitglieder lobte der Geistliche, der heute in der Gemeinde Witten-Annen tätig ist, mit den Worten: „Ihr habt die Schwestern gehegt und gepflegt, sonst würden wir heute nicht so ein schönes Abschiedsfest feiern.“

Provinzoberin Schwester Theresia Winkelhöfer, ADJC, sagte, dass vor 21 Jahren neue Wege der Hoffnung beschritten wurden. Die herzliche Aufnahme sei schon damals überwältigend gewesen. „Die Atmosphäre wurde positiv durch die Schwestern geprägt“, betonte die Provinzoberin.

Für die örtlichen Vereine bedankte sich Carsten Müller, Vorsitzender des Schützenvereins Kohlhagen: „Danke für 21 Jahre engagiertes Wirken. Sie waren immer da, auch in den Zeiten, die nicht im Pfarrbrief standen.“

Wolfgang Exner, Mitglied des Kirchenvorstands, lobte die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der Schwestern hervor, die es gelte in die Welt hinein zu tragen. In eine Welt, die es nötig habe. Im Anschluss an die Worte, die von Wehmut geprägt waren, wurden die Schwestern mit Geschenken bedacht. Die positiven Erinnerungen an ihr Wirken auf dem Kohlhagen werden bleiben.

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