Familienserie

Der Jugend im Kreis Olpe eine Stimme gegeben

Über das Thema „Neue Medien in der Familie“, also WhatsApp oder Threema, haben wir mit Robin Stork aus Hünsborn gesprochen. Eines von vielen Themen, das den jungen Menschen unter der Nägeln brennt.

Über das Thema „Neue Medien in der Familie“, also WhatsApp oder Threema, haben wir mit Robin Stork aus Hünsborn gesprochen. Eines von vielen Themen, das den jungen Menschen unter der Nägeln brennt.

Foto: Flemming Krause

Kreis Olpe.   Wir haben in den vergangenen beiden Monaten das Familienverständnis junger Menschen aus dem Kreis Olpe in den Fokus dieser Serie gestellt.

Wir haben in den vergangenen beiden Monaten das Familienverständnis junger Menschen aus dem Kreis Olpe in den Fokus dieser Serie gestellt. Haben über Themen wie Freizeitstress, Lifestyle auf dem Land, den Drei-Generationen-Haushalt oder das Leben im Mutter-Kind-Haus gesprochen. Vier dieser Protagonisten haben wir um ein kurzes Feedback gebeten. Ihre Antworten gibt es hier:

Julien Borchert

Wie fühlte es sich an, die eigene Geschichte in der Zeitung zu lesen?

Es war komisch. Man erzählt seinen Freunden, was man so macht, aber es dann fremden Leuten zu erzählen, ist etwas ganz anderes. Es hat aber Spaß gemacht. Ich denke bei so etwas immer darüber nach, wie die Leute reagieren werden, was sie von einem denken, zum Beispiel in der Schule. Es gibt leider immer welche, die schlecht reden und sich lustig machen.

Bist du von Freunden oder Nachbarn angesprochen worden?

Freunde und Lehrer haben mich darauf angesprochen. Freunde haben einen damit aufgezogen, sie verstehen nicht, warum man das tut. Die Lehrer haben gesagt, dass ein guter Artikel über mich in der Zeitung war, und das dieser ziemlich interessant war.

Hast du die Serie verfolgt? Welche Themen fandest du interessant?

Ich habe sie nicht so intensiv verfolgt, ehrlich gesagt auch nicht jeden gelesen, aber da man die Personen meistens kannte, hat man mit ihnen persönlich darüber geredet. Es war ziemlich abwechslungsreich und spannend, wie manche Freunde oder Mitschüler leben.

Hanna Schwarzbach

Wie fühlte es sich an, die eigene Geschichte in der Zeitung zu lesen?

Ich fand es interessant und habe mich gefreut, gleichzeitig war ich aber auch gespannt auf die Reaktionen aus meinen Umfeld. Zusätzlich hatte ich ein bisschen Bedenken, verurteilt zu werden, da meine Geschichte etwas Intimes ist und ich viel Privates verraten habe.

Bist du von Freunden oder Nachbarn angesprochen worden?

Ja, ich bin mehrmals angesprochen worden. Als erstes von den Sekretärinnen an meiner Schule. Sie waren erstaunt über den Umfang einer ganzen Seite. Ein anderes Mal bin ich von einer Kollegin bei meiner Arbeit angesprochen worden, die sehr beeindruckt von meiner Geschichte war. Jedes Mal, wenn ich angesprochen wurde, kam die Frage auf, wie es zu dem Artikel überhaupt gekommen ist.

Hast du die Serie verfolgt? Welche Themen fandest du interessant?

Bei den Online-Artikeln fand ich es schade, dass ich sie nicht immer vollständig lesen konnte. Die zusätzlichen Medien fand ich sehr gut. Die haben es interessanter gemacht, den Artikel zu lesen und den Inhalt besser zu verstehen.

Fabio Innerhofer

Wie fühlte es sich an, die eigene Geschichte in der Zeitung zu lesen?

Ich wusste nicht so recht, ob ich es gut oder schlecht finden sollte. Ich musste mir den Artikel zwei bis dreimal durchlesen, um ihn bewerten zu können. Als ich meine Geschichte gelesen hatte, fragte ich mich, ob es bei vielen Leuten genauso ist oder ob sie anders ticken als ich. Nichtsdestotrotz fand ich die Serie sehr interessant, denn sie hat mir einen Einblick gegeben in das Leben der Jugendlichen in meiner Nähe.

Bist du von Freunden oder Nachbarn angesprochen worden?

Ja, ich wurde mehrmals von Nachbarn, Dorfbewohnern, Mitschülern, Freunden und von Familienmitgliedern auf den Artikel angesprochen. Von den Freunden und Schülern aus meiner Schule gab es witzige Kommentare und ich wurde mit den Zitaten auf den Arm genommen. Diese Kommentare hielten sich hartnäckig, waren aber alle witzig und daher kein Problem. Auch wurde ich von Lehrern angesprochen, die sich das Lachen nicht verkneifen konnten. Es waren sich jedoch alle einig, dass der Artikel gut war.

Hast du die Serie verfolgt? Welche Themen fandest du interessant?

Ja, hab ich. Vor allem die Storys oder Artikel von meinen Freunden haben mich sehr interessiert. Die Artikel waren sehr lustig, vor allem weil man alle persönlich kennt und weiß, wie jeder von denen tickt. Ich persönlich fand, dass es keinen herausstechenden Artikel gab, sondern, dass die Serie insgesamt eindrucksvoll war. Langweilig fand ich keinen der Artikel, da alle das Leben eines Jugendlichen dargestellt haben.

Jenny Schrage

Wie fühlte es sich an, die eigene Geschichte in der Zeitung zu lesen?

Es war komisch, etwas über sich selbst zu lesen. Ich habe mich auch gefragt, ob sich das überhaupt jemand durchlesen wird.

Bist du von Freunden oder Nachbarn angesprochen worden?

Ich wurde sofort darauf angesprochen, von meiner Familie und meinen Freunden, aber natürlich auch von Lehrern, den Eltern meiner Freunde und den Nachbarn. Es war ein komisches Gefühl, da ich sowas nicht gewohnt bin. Es haben viel mehr Menschen gelesen, als ich erwartet habe – ich wurde von Leuten erkannt, die ich gar nicht kenne.

Hast du die Serie verfolgt? Welche Themen fandest du interessant?

Ich habe mir die Berichte meiner Mitschüler angesehen sowie der Menschen, die ich kannte, aber das waren ja schon ein paar. Besonders schön fand ich den Bericht mit Louis Kleta und Lena Zeppenfeld über ihren Urlaub mit und ohne Eltern – vielleicht auch deshalb, weil ich selber dort mit war.

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