Kommentar

Die Sünden der Vergangenheit

Kunstrasenplatz-Politik rächt sich langfristig

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Kirchhundem war und ist kommunalpolitisch immer ein ganz besonderes Pflaster. Grandiose Verbal-Scharmützel bis unter die Gürtellinie sorgten jahrelang für Schlagzeilen. Die politische Opposition argwöhnte ebenso lange, dass sogenannte Strippenzieher die Politik im Hintergrund einfädelten, die von der Mehrheitsfraktion CDU im Vordergrund durchgesetzt wurde.

Eine Konsequenz davon war auch eine Ja-Sager-Mentalität gegenüber teuren Großprojekten. Kunstrasenplätze in fast allen Dörfern, auch benachbarten, und ein Hallenbad, das eine tiefe Kerbe in die Gemeindekasse schlug, sind nur zwei Beispiele. Jetzt holt diese Ausgabe-Mentalität die Gemeinde in Form der Kunstrasenplätze ein. Denn die Unterhaltskosten schlagen aller Voraussicht nach jahrzehntelang zu Buche. Diejenigen, die den Bürgermeister so gerne politisch ans Rad flechten wollen, sollten sich erinnern, wer die Finanzlage in der Gemeinde wirklich zu verantworten hat.

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