Jubiläum

Dirk Steffen: Seit 25 Jahren im Dienste der Chormusik

Ein besonderer Moment: Michael Rinscheid, Kreischorleiter, überreicht Dirk Steffen (links) die Ehrenurkunde des Deutschen Chorverband.

Ein besonderer Moment: Michael Rinscheid, Kreischorleiter, überreicht Dirk Steffen (links) die Ehrenurkunde des Deutschen Chorverband.

Foto: Nicole Voss

Milchenbach.   Dirk Steffen wird am Samstag in der Schützenhalle Milchenbach für sein 25-jähriges Dirigentenjubiläum geehrt. Großer Dank an die eigene Familie

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Leistungswille, Freude am Singen, fachliche und menschliche Qualität, stilistisch sauberes und konsequentes Arbeiten zeichnen Dirk Steffen, der am Samstag sein 25-jähriges Dirigentenjubiläum in der Schützenhalle Milchenbach feierte, laut Kreischorleiter Michael Rinscheid aus.

Rinscheid bescheinigte dem Jubilar zu dem pädagogisches Geschick eine bescheidene, freundliche Art und hob hervor, dass ihm gute Chormusik eine Herzensangelegenheit sei. 25 Jahre einen Chor zu leiten, würden rund 1500 bis 1550 Termine bedeuten. Angefangen bei Proben, über Konzerte bis hin zu Auftritten.

Alles begann mit 14 Jahren

Seine gesangliche Karriere begann Dirk Steffen im Alter von gerade Mal 14 Jahren im damaligen Männergesangverein Oberelspe. Wenn sein Vater Gerhard Steffen, von dem er das musikalische Gen quasi in die Wiege gelegt bekam, verhindert war, übernahm Sohn Dirk schon früh das Dirigat.

Im Jahr 1993 übernahm der damals 24-Jährige die Leitung des Männerchores Meggen. Zwei Jahre später stand die Übernahme des Gemischten Chores Milchenbach an. Gerhard Steffen ermutigte seinen Sohn: „Die kannst du ohne Bedenken übernehmen. Die sind pflegeleicht.“

20 Jahre ist es her, dass Dirk Steffen die Leitung des Fleckenberger Soundprojekts übernahm. Mit letztgenanntem Chor erreichte der 49-Jährige drei Mal den Titel „Meisterchor“. Mit den Milchenbacher Sängerinnen und Sängern zwei Mal Zuccalmagglio. Beide Chöre haben eine vergleichsweise gute Altersstruktur und sind gerüstet für die Zukunft und erfreuen mit einem abwechslungsreichen, klangvollen Liedgut.

Davon ließen die organisierenden Chöre des Freundschaftssingens mit anschließender Jubiläumsparty auch am Samstag in der Milchenbacher Schützenhalle keinen Zweifel. In der ganzen Halle verteilt, begrüßten der Gemischte Chor Milchenbach die Gäste mit einem freundlich, fröhlichen „Grüß Gott, Hallo“.

Klangvoller Auftakt

Ein schöner, klangvoller Auftakt, bei dem die ansteckende Fröhlichkeit auf die Gäste, unter ihnen auch einige Familienmitglieder und Freunde des Jubilars, überschwappte. Petra Vorgang-Tröster, Vorstandsmitglied des Gemischten Chores Milchenbach, fand auch die passenden Worte: „Dirk hat einen großen Brustkorb, einen offenen Mund, 90 Prozent Gedächtnis, zehn Prozent Intelligenz, gesunden Menschenverstand und ein großes Herz.“

Ihr Dank galt allen, die das Fest vorbereiteten und dem Schützenverein, der die Halle kostenlos zur Verfügung stellte.

Dirk Steffen blickte kurz zurück auf die vielen schönen Begegnungen aus den vergangenen 25 Jahren und dankte seiner Familie, insbesondere seiner Frau Heike, für die Unterstützung. Gesanglich gratulierten die Männergesangvereine Fleckenberg, Halberbracht, Langenei-Kickenbach, Lenne, Maumke und Velmede sowie der Frauenchor Maumke, der Chor „TonArt“ und die Chorgemeinschaft Fleckenberg & Lenne zum Chorleiterjubiläum.

Nachdem Überraschungsgast Cilly Alperscheid aus dem Nähkästchen plauderte, gab es am Ende des Freundschaftssingens noch ein Highlight: Der Gemischte Chor Milchenbach und das Fleckenberger Soundprojekt stimmten zur Überraschung von Dirk Steffen mit etwa 80 Sängern gemeinsam „Marmor, Stein und Eisen bricht“ an, bevor Alleinunterhalter Manni Klein für Stimmung sorgte.

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