Förderprogramm

Dorfverschönerungen: Förderprogramm in Attendorn beliebt

Im Attendorner Rathaus befassten sich die Kommunalpolitiker am Montagabend mit dem Programm zur Förderung von Gemeinschaftsinitiativen

Im Attendorner Rathaus befassten sich die Kommunalpolitiker am Montagabend mit dem Programm zur Förderung von Gemeinschaftsinitiativen

Foto: Flemming Krause / WP

Attendorn.  Programm zur Förderung von Gemeinschaftsinitiativen in Attendorn erfährt in diesem Jahr einen wahren Boom. Haushaltsmittel quasi ausgeschöpft.

Soviel sei gewiss: Das Programm zur Förderung von Gemeinschaftsinitiativen in Attendorn erfährt in diesem Jahr einen wahren Boom, betonte Martin Plückebaum, Umweltbeauftragter der Hansestadt, am Montagabend im Umweltausschuss. Mit dieser Einschätzung stand er keineswegs allein da. Uli Bock, Fraktionsvorsitzender der SPD, betonte mit Blick auf die neuesten Anträge, dass das städtische Programm immer beliebter würde. Gefördert werden durch dieses Programm solche Gemeinschaftsmaßnahmen, die das Ortsbild eines Dorfes oder Stadtteils aufwerten.

Renovierung des Vereinshütte

Am Montagabend beschäftigte sich der Umweltausschuss mit mehreren Anträgen. So fragt der Osterfeuerverein Niederste Poorte etwa für Renovierungsarbeiten an der Vereinshütte 3000 Euro an. Weitere Anträge: Die St. Antonius-Schützenbruderschaft Windhausen möchte die Mauer am Schützenplatz neu gestalten und erhofft sich einen städtischen Zuschuss von knapp 3000 Euro. Der Kapellenverein St. Sebastian aus Niederhelden plant die Kapelle Instand setzen zu lassen (ebenso 3000 Euro Zuschuss beantragt) und der Reit- und Fahrverein Attendorn-Askay würde gerne elf neue Bäume anpflanzen. Dafür liebäugeln sie mit einen Zuschuss in Höhe von 2000 Euro. Zudem möchte der Initiativkreis Niederhelden Sitzgruppen überdachen lassen und die Dorgemeinschaft Neuenhof würde gerne Lerntafeln anschaffen.

Budget fast aufgebraucht

Allerdings verwies Birgit Haberhauer-Kuschel (CDU) auch darauf, dass bereits jetzt fast das komplette Budget für dieses Jahr aufgebraucht wäre. Im Haushalt 2019 sind 30.000 Euro veranschlagt. „Was machen wir mit den Anträgen, die im zweiten Halbjahr kommen? Gibt es noch Haushaltsreste, die dafür übrig wären?“ Kämmerer Klaus Hesener bejahte auf Nachfrage dieser Redaktion und erklärte, dass aus dem vergangenen Jahr noch rund 12.000 Euro übrig geblieben wären und diese Haushaltsmittel auf 2019 übertragen werden könnten. „Für uns ist es auch ein Stück weit überraschend, dass das Programm dieses Jahr so stark in Anspruch genommen wird. Wir werden beobachten, ob es dauerhaft so bleibt“, sagte der Kämmerer. Alle Anträge wurden einstimmig durchgewunken.

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