Auszeichnung

Ehre für dynamische Schüler

Heinz.Jörg Reichmann, Sparkassenvorstand (links) und Sylvia Gante vom Sparkassen-Stiftungsvorstand zeichneten Thomas Wehberg, Jukka Kilgus, Nico Remmert und Benedikt Wüllner (von links) mit dem Schülerpreis der Sparkasse ALK aus.

Heinz.Jörg Reichmann, Sparkassenvorstand (links) und Sylvia Gante vom Sparkassen-Stiftungsvorstand zeichneten Thomas Wehberg, Jukka Kilgus, Nico Remmert und Benedikt Wüllner (von links) mit dem Schülerpreis der Sparkasse ALK aus.

Grevenbrück.   Der Preis der Sparkassen-Stiftung für ehrenamtliches Engagement geht an vier junge Männer aus Attendorn und Lennestadt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Nico Remmert (St. Ursula-Gymnasium, Attendorn), Thomas Wehberg (Riviums Gymnasium, Attendorn), Jukka Kilgus (Städtisches Gymnasium, Lennestadt), Benedikt Wüllner (Gymnasium Maria Königin, Lennestadt) sind jung, dynamisch, engagiert und Vorbilder für die Gesellschaft. Die vier jungen Männer verbindet eins: Sie wurden von ihren Schulen als Preisträger ausgewählt und erhielten im Kultur-Bahnhof in Grevenbrück den Schülerpreis der Sparkassen-Stiftung. Der Preis ist verbunden mit einer außergewöhnlichen, individuellen Urkunde, 500 Euro Prämie und einer Bildungsreise nach Berlin.

In seiner Begrüßung sagte Heinz-Jörg Reichmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse: „Den Preis verleihen wir für ehrenamtliches, politisches, soziales und gesellschaftliches Engagement. Diese Verleihung liegt uns besonders am Herzen. Der Motor unserer Gesellschaft sind junge und vor allem engagierte Menschen. Sie sind ein wichtiges Fundament, damit das Ehrenamt Zukunft hat. Das hat im Sauerland eine lange und gute Tradition. Wir würdigen den außergewöhnlichen Einsatz, außergewöhnlicher junger Menschen. Diese jungen Leute sind immer und überall gefragt.

Der Wohlfühlfaktor

Markus Ratajski, Schulleiter des St. Ursula-Gymnasiums stellte das Geld, als Kerngeschäft der Sparkassen auf den Prüfstand und stellte die Fragen in den Raum, ob wirtschaftliche Kennzahlen, der Beleg dafür seien, dass es einer Gesellschaft gut gehe. „Gehört da nicht noch etwas anderes zu? Dass man in seinen Orten gerne lebt, eine Identität hat und Vereine in denen man sich wohlfühlt.“ Gemeinwohl war das Schlagwort von Markus Ratajski und das falle nicht vom Himmel, sondern sei harte Arbeit. Es brauche Menschen, die sich einsetzen.

Schulen sind gefragt

Auch die Schulen seien gefragt, dass am Ende nicht nur Kompetenzträger, sondern Persönlichkeiten mit individuellen Fähigkeiten entlassen werden. In den Laudationen von Hannah Selter und Jana Weber für Nico Remmert, Thomas Lohmeyer und Pamina Hegenberg für Thomas Wehberg, Kathrin Michler und Mark-Ándre Vogt für Jukka Kilgus und Harald Jüngst für Benedikt Wüllner wurde deutlich, wie vielfältig das Engagement der jungen Leute ist.

Sie engagieren sich beispielsweise in ihren Schulen, als Schwimmhelfer, Flüchtlingshelfer, im Jugendparlament und in Vereinen. Egal wo und wie, sie sind zuverlässig, verantwortungsbewusst und teamfähig, Organisationstalente und agieren mit Kopf, Herz und Hand.

Die Veranstaltung wurde abgerundet von Ausschnitten aus dem Musical „Fame“, das die Musical-AG des St. Ursula-Gymnasium Attendorn unter Leitung von Raphaele Voß und Christoph Schulte mehrfach erfolgreich aufführte und auch am Donnerstag begeisterte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben