E-Mobilität

Eine Mountainbike-Tour, die man gemacht haben muss

Schwarzbachtal-Tour

Video-Mittschnitte der Schwarzbachtal-Tour. 41 Kilometer Lang und rund 1000 Höhenmeter. Start und Ziel in Kirchhundem.

Video-Mittschnitte der Schwarzbachtal-Tour. 41 Kilometer Lang und rund 1000 Höhenmeter. Start und Ziel in Kirchhundem.

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Kreis Olpe.   Mit dem E-Mountainbike durch das Schwarzbachtal bei Kirchhundem: atemberaubender Beginn und ein süßes Ende

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Das Beste zum Schluss? In diesem Fall nicht. Den Auftakt der kleinen Serie, die Mountainbike-Touren vorstellt, die sich an die immer größer werdende E-Bike-Szene wendet, macht die Zinse- oder Schwarzbachtal-Tour. Sie bietet alles im Überfluss: Einkehrmöglichkeiten, atemberaubende Ausblicke, knackige Anstiege, (die für E-Biker den Schrecken verlieren) und gut zu fahren sind, Singletrails (sehr schmale Wege), die Konzentration erfordern und lange Passagen auf breiten Schotterwegen.

Die Tourdaten: So wie wir sie gefahren sind, ist sie gut 41 Kilometer lang und hat rund 1000 Höhenmeter. Eine Größenordnung, die mit dem E-Bike gut zu bewältigen ist - wenn der Akku voll geladen ist und Fahrer oder Fahrerin nicht ständig in den beiden höchsten Unterstützungsstufen unterwegs sind.

Denn gängigen Vorurteilen zum Trotz: Wer mit dem E-Bike in den Bergen unterwegs ist, kann den Motor nicht die ganze Arbeit machen lassen, sonst kann’s am Ende ziemlich schwierig werden.

Am Krähenpfuhl

Die Schwarzbachtal-Runde beginnt in Kirchhundem auf dem Parkplatz gegenüber der Kirche und verläuft entlang des Naturschutzgebietes Krähenpfuhl auf dem alten Kriegerweg an Brachthausen vorbei nach Süden. Kurz hinter dem Hasenbahnhof geht es über den Hilchenbacher Höhenring in südöstliche Richtung und nördlich von Hilchenbach in Richtung Zinse. Hier- kurz vor Drei Buchen - gibt es eine Bergwertung. Mit bis zu 21 Prozent steigt die gut befahrbare Schotterpiste, was Motor und oder Oberschenkeln einiges abverlangt. Wer den Aussichtspunkt Drei Buchen erreicht hat, wird mit einem grandiosen Blick belohnt. Biker, die Windkraftanlagen ablehnen, fahren besser weiter, denn von nirgendwo hat man einen besseren Blick auf den Bürgerwindpark Hilchenbach als von hier oben. Genussbiker, nehmen das Tempo raus und schwelgen in den fantastischen Ausblicken. Wer sich Zinse schenken möchte (der Bogen verlängert die Tour um rund fünf Kilometer) biegt ein paar hundert Meter, nachdem die wiederaufgebaute Rothaarhütte passiert ist, links ab in Richtung Dreiherrnstein, durch den die Grenze zwischen den Kreisen Siegen/Wittgenstein und Olpe läuft.

Ab Dreiherrstein geht es teilweise über den Rothaarsteig nach Norden in Richtung Schwarzbachtal. Die Route überquert unmerklich den alten Eisenbahntunnel der Strecke Kirchhundem - Birkelbach und quert im Schwarzbachtal in einer Furt jenen Bach, der dem Tal seinen Namen gab. Das nächsten Ziele sind der Rhein-Weser-Turm und das Alpenhaus, bevor es in einem Bogen wieder zurück nach Kirchhundem geht.

Wer es ein wenig eilig hat, kann die Tour in drei Stunden schaffen, wer es ruhig angehen lassen will, kann daraus eine Tagestour machen, denn Möglichkeiten, eine Rast einzulegen, gibt es reichlich: Hasenbahnhof, Rothaarhütte, Rhein-Weser-Turm, Alpenhaus, wer’s drauf anlegt, kann unterwegs mehr Kalorien bunkern als er verbrennt. Kann man machen, muss man aber nicht. Ein „Muss“ ist aber der Besuch des Hofes Gerwin (Bettinghof).

Hier gibt’s selbst gemachtes Milcheis, das Lohn für die Anstrengungen ist. Bauer Gerwin vertraut seinen Kunden. Das Eis liegt in einer Truhe, Geld wird in eine Schale gelegt, dazu eine kurze Notiz, was man erworben hat.

Wer die Tour vom SGV geführt nachfahren möchte, hat dazu am 26. August Gelegenheit. Anmeldungen bei Rüdiger Czech unter 01752418958.

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