Abriss

Endlich tut sich was am Bahnhof Grevenbrück

Die Gebäude auf dem alten Postgelände in Grevenbrück werden abgerissen. 

Die Gebäude auf dem alten Postgelände in Grevenbrück werden abgerissen. 

Foto: Volker Eberts

Grevenbrück.   Lennestädter Bauunternehmer Mees kauft 4000 Quadratmeter. Alte Post und Garagen werden abgerissen. Neue Nutzung noch nicht entschieden

Viele Jahre hat sich am Bahnhofsplatz rund um den Grevenbrücker Bahnhof wenig getan. Jetzt kommt Bewegung in die Sache und das Gebiet rund um den Bahnhof.

In der letzten Woche hat ein Abbruchunternehmen mit dem Abriss der Alten Post und den dahinter liegenden alten Garagengebäuden und Hallen begonnen. Das gesamte rund 4000 Quadratmeter große Areal hatte bereits vor einigen Wochen das Lennestädter Bauunternehmen Hubert Mees GmbH erworben und das Unternehmen lässt das Gelände jetzt von einem Abrissspezialisten frei räumen.

Bebauung unklar

Was das Unternehmen Hubert Mees mit dem Gelände zwischen Bahnhofsplatz und Siegener Straße in Zukunft vorhat, ist nach Aussage von Mees-Geschäftsführer Andreas Ludwig noch nicht entschieden. Klar ist nur, dass das Gelände wieder bebaut werden soll, ob dort Wohnraum entsteht oder ob es wieder eine gewerbliche Nutzung geben wird, sei noch nicht klar, so Ludwig auf Anfrage unserer Zeitung.

Auf eine Entscheidung über die Zukunft des Areals warten nicht nur mögliche Investoren, sondern auch die Stadtverwaltung.

Denn sobald klar ist, was auf dem früheren Postgelände passiert, will die Stadt die Überplanung des früheren Busbahnhofs darauf ausrichten. Eine Bebauung ist nicht geplant, aber ein Rückbau der relativ großen versiegelten Flächen ist wahrscheinlich. Bürgermeister Stefan Hundt: „Wir müssen hier sicher auf den ÖPNV Rücksicht nehmen, aber wir müssen uns auch fragen, ob wir die große, breite Zufahrt von der Siegener Straße weiterhin benötigen.“

Benötigt werden in diesem Bereich auf jeden Fall genügend Parkplätze, denn der Park- und Ride-Parkplatz für Autofahrer, die in Grevenbrück vom Auto auf die Bahn umsteigen, ist täglich voll besetzt. Die Stadt hat den Platz mittlerweile gekauft und will die Oberfläche im kommenden Jahr asphaltieren. Haushaltsmittel dafür sind eingestellt.

Grünfläche erworben

Auch die freie Grünfläche an der Kreuzung Siegener/Kölner Straße (B 236/B 55), auf der eine Lok mit Lore an die Blütezeit der Grevenbücker Kalkwerke erinnert, hat die Stadt mittlerweile erworben, um den Ausbau des zentralen Knotens in Verbindung mit dem Neubau der Johannesbrücke abzusichern.

Fern ab der Öffentlichkeit hat der Landesbetrieb Straßen NRW die Planung in den letzten Monaten voran getrieben. Laut Straßen NRW-Sprecher Karl-Josef Fischer laufen derzeit die Gespräche mit den fünf Haupteigentümern von Grundstücken in diesem Bereich. „Parallel gehen die Planungen und die Abstimmungsgespräche mit den zu beteiligen Behörden weiter“, so Fischer.

Im Frühjahr 2019 wollen Stadt und Landesbetrieb den aktuellen Stand der Verhandlungen und der Planungen der Öffentlichkeit vorstellen.

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