Wallfahrt

Enthusiasmus und Optimismus, die anstecken

Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel verabschiedet sich von den Pilgern.

Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel verabschiedet sich von den Pilgern.

Foto: Jochen Voß

Olpe/Köln.  Hungertuchwallfahrer aus dem Erzbistum sind nach dem Start in Olpe und einem feierlichen Abschlussgottesdienst in Köln begeistert zurück

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Mit einem festlichen Gottesdienst ist am Sonntag im Kölner Dom die Fastenaktion von Misereor eröffnet worden. Teilnehmende dieses Gottesdienstes waren auch die mehr als 60 Hungertuchwallfahrer/-innen aus dem Erzbistum Paderborn, die sich von Aschermittwoch an auf den Weg von Olpe nach Köln gemacht haben.

Mit dem Hungertuch voran kamen sie in den Ortschaften und Gemeinden mit vielen Menschen in Kontakt und konnten so für die Misereor-Aktion werben. Gleichzeitig gaben ihnen die gemeinsamen Gottesdienste, Gebetszeiten und Impulse während des Pilgerns Gelegenheit, die „Seele baumeln zu lassen“.

Unterwegs und auch im Eröffnungsgottesdienst stand bei der Aktion die Situation von jungen Menschen in El Salvador im Mittelpunkt. Ihr Alltag ist oftmals geprägt von Armut, Arbeitslosigkeit, Gewalt und Kriminalität. Unter dem Motto „Mach was draus: Sei Zukunft“ wirbt Misereor um Solidarität mit diesen Menschen und bittet gleichzeitig um Spenden für seine weltweite Projekt-, Lobby- und Advocacy-Arbeit.

Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel sagte im Gottesdienst am Sonntag: „Mit dem Leitwort unserer Fastenaktion 2019 ‘Mach was draus. Sei Zukunft’ laden wir Sie ein, neu in Beziehung zu treten mit Gott, mit sich, mit dem Nächsten, mit der Schöpfung. Vertrauen Sie auf die Leidenschaft Gottes, der uns Zukunft verheißt.“

Für die Pilgergruppe war es eine große Freude, dass Msgr. Pirmin Spiegel sie am Freitagvormittag besuchte und nach der gemeinsamen Eucharistiefeier zwei Etappen mitpilgerte. Im Gespräch mit ihm konnten viele seinen Enthusiasmus und Optimismus erleben und sich davon anstecken und beflügeln lassen. Umgekehrt hat Spiegel in den Gesprächen manche Anregung und Erfahrung gehört: „Ich bin gerne mit der Paderborner Gruppe unterwegs“, so Spiegel, „da herrscht ein gutes Pilgerklima“.

Die „Maltis“ helfen

Begleitet wurde die Pilgergruppe wieder von einem Team des Malteserhilfsdienstes aus Olpe, das sich ehrenamtlich um Gepäcktransport, Versorgung, Einkäufe und medizinische Ersthilfe kümmert.. „Ich bin unseren „Maltis“ sehr dankbar“, so Dekanatsreferent Christoph Schüttler. „Ohne sie wäre eine Wallfahrt in dieser Form nicht möglich.“

Er und Jochen Voß aus Olpe freuen sich, dass die Malteser ihre Teilnahme auch für das nächste Jahr schon zugesagt haben.

Dann wird die Hungertuchwallfahrt nach Erfurt führen, wo am ersten Fastensonntag im dortigen Dom die Fastenaktion eröffnet werden wird.

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