Lokales

Es braucht eine jugendgerechte Ansprache

Wie häufig ich in den vergangenen Jahren in der Kirche war? Kaum einmal. Wenn überhaupt, dann waren es die Hochzeit oder die Konfirmation, die mich veranlasst haben, zum Gottesdienst zu gehen. Die Besuche lassen sich an einer Hand abzählen. Als kleines Kind ging ich an der Hand meiner Mutter noch halbwegs regelmäßig am Sonntagmorgen in die Kirche. Doch dann kam die Zeit, in der ich lieber auf dem Fußballplatz kickte, statt mir die Predigt des Pfarrers anzuhören. Meinen Freunden ging es genauso. Später waren die Nächte zu lang, um am frühen Morgen schon wieder frisch und konzentriert in der Kirche zu sitzen. Sie war für mich einfach nicht mehr präsent. Nun bin ich kein Einzelfall. Und der Mitgliederschwund ist nicht vom Himmel gefallen. Das Interesse am Gemeindeleben ist gerade in unserer Generation nicht annähernd so stark verankert wie beispielsweise bei unseren Großeltern. Wenn die Kirche uns zurückgewinnen möchte, dann muss sie sich erneuern. Weg von der starren Predigt hin zu einer modernen, jugendgerechteren Ansprache. Vielleicht sogar mit Hilfe moderner Medien? Ich finde, einen Versuch ist es allemal wert. Denn Kirchen sind nicht nur imposante Gebäude, sie verkörpern vor allem eins: Gemeinschaft und Tradition.

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Wie häufig ich in den vergangenen Jahren in der Kirche war? Kaum einmal. Wenn überhaupt, dann waren es die Hochzeit oder die Konfirmation, die mich veranlasst haben, zum Gottesdienst zu gehen. Die Besuche lassen sich an einer Hand abzählen.


Als kleines Kind ging ich an der Hand meiner Mutter noch halbwegs regelmäßig am Sonntagmorgen in die Kirche. Doch dann kam die Zeit, in der ich lieber auf dem Fußballplatz kickte, statt mir die Predigt des Pfarrers anzuhören. Meinen Freunden ging es genauso. Später waren die Nächte zu lang, um am frühen Morgen schon wieder frisch und konzentriert in der Kirche zu sitzen. Sie war für mich einfach nicht mehr präsent.


Nun bin ich kein Einzelfall. Und der Mitgliederschwund ist nicht vom Himmel gefallen. Das Interesse am Gemeindeleben ist gerade in unserer Generation nicht annähernd so stark verankert wie beispielsweise bei unseren Großeltern.


Wenn die Kirche uns zurückgewinnen möchte, dann muss sie sich erneuern. Weg von der starren Predigt hin zu einer modernen, jugendgerechteren Ansprache. Vielleicht sogar mit Hilfe moderner Medien? Ich finde, einen Versuch ist es allemal wert. Denn Kirchen sind nicht nur imposante Gebäude, sie verkörpern vor allem eins: Gemeinschaft und Tradition.

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