Erfolgreicher Auftritt

Ess-Bahnhof-Wirt Michael Knoche punktet bei Kochshow im TV

Michael Knoche, Wirt im Essbahnhof, ist Gastgeber für die anderen Kandidaten bei "Mein Lokal, dein Lokal" auf Kabel 1.

Michael Knoche, Wirt im Essbahnhof, ist Gastgeber für die anderen Kandidaten bei "Mein Lokal, dein Lokal" auf Kabel 1.

Foto: Privat / WP

Grevenbrück.  Eine Stunde lang bekochte Michael Knoche seine Gäste in der Fernsehsendung „Mein Lokal, dein Lokal“. Die Kritiken nach der Sendung sind prima.

„Hallo, spreche ich mit dem neuen Fernseh-Starkoch aus Lennestadt?“ Bei dieser Anrede muss Michael Knoche, Wirt des Ess-Bahnhofs in Grevenbrück, selber lachen. Am Mittwochabend standen er und sein Lokal im Mittelpunkt der Fernsehkochshow „Mein Lokal, dein Lokal“ des TV-Senders Kabel 1. Vor einem Millionenpublikum tischte er eine gute Stunde lang seine „Highlights der Sauerländer Küche auf“ – mit Erfolg. Die Kritiken sind unterm Strich hervorragend.

Er wolle vor allem authentisch sein, eben so, wie ihn seine Gäste kennen und schätzen, hatte sich der 57-Jährige vor dem Drehtag Ende Juli vorgenommen. Keine Frage, es ist geglückt. Souverän, kompetent und sympathisch erklärte der gelernte Metzger und Koch in seiner Küche dem Publikum und Starkoch Mike Süsser, worauf es beim Zuschneiden eines Steaks ankommt, warum selbst gemachte Kroketten besser schmecken und warum seine selbstkreierte Sauce Hollandaise so gut ist. So gut, dass der Profi sofort das Rezept abfotografierte.

Vier Konkurrenten

Auch die vier Kollegen, gegen die Michael Knoche bei diesem Fernsehformat „ankochen“ muss, durften dem Ess-Bahnhofswirt über die Schulter gucken. Anschließend servierten Michael und seine Frau Eva Knoche der Konkurrenz und den Restaurant-Gästen, – darunter auch Bürgermeister Stefan Hundt mit Gattin – verschiedene Sauerländer Drei-Gänge-Menüs, u. a. „Sauerländer Potthucke mit Mettwurst“ als Vorspeise „Omas Schnitzelröllchen mit Senf und Frischkäse“, einen „Vegetarischen Burger“ mit Pommes, ein „Braten-Duo vom Weiderind und Landschwein“ und als Desserts u. a. „New York Cheese Cake im Glas“ und ein „Mille-feuille mit Creme und Erdbeeren“, die Knoche in einem umgehängten Bauchladen, wie sie früher in Bahnzügen eingesetzt wurden, am Tisch servierte.

Geschmäcker sind verschieden

Natürlich fand die Konkurrenz sprichwörtlich das ein oder andere Haar in der Suppe – Geschmäcker sind nun mal verschieden – aber insgesamt überwogen die anerkennenden Kommentare wie „ganz hervorragend“, „echt klasse“ oder „mega“. „Perfekt“ befand auch Mike Süsser das für ihn zubereitete „amerikanische Prime-Rip-Steak“ vom Holzkohlegrill. Überhaupt war der Profikoch aus Österreich von dem gesamten Paket sehr angetan: „Eine tolle Location, alles mit frischen Produkten zubereitet, toll“. „Die Meinung des Profis über meine Küche ist mir am Wichtigsten“, freute sich Michael Knoche.

Er selbst schaute sich die einstündige Sendung mit Ehefrau Eva und Freunden am Mittwochabend in seinem Lokal an und war von dem Zusammenschnitt des fast 12-stündigen Drehtags recht angetan. „Das Team hat die einzelnen Szenen toll zusammengeschnitten“, so Knoche. In der Tat, vielen Zuschauern dürfte beim Blick in die Pfannen und auf die Teller das Wasser im Munde zusammengelaufen sein.

Positive Bewertungen

Auch im Netz und in den sozialen Medien fiel die Bewertung durchgängig positiv aus. Knoche: „Die Resonanz ist unglaublich. Bis Mittwochabend gab es schon 180 Kommentare, fast alle positiv. Viele sagten die Bewertung wäre zu niedrig gewesen.“ Von seinen Kollegen bzw. Konkurrenten in der Sauerländer Koch-Woche bekam er insgesamt 30 Punkte, am Ende kommen noch die Sonderpunkte von Mike Süsser dazu. „Wenn wir unter die ersten drei kommen, wären wir zufrieden“, so Knoche. Das Endergebnis über den Wochensieg steht erst heute Abend nach dem großen Finale (ab 17.55 Uhr auf Kabel 1) fest.

Fakt ist, die Teilnahme an der Sendung war nicht nur gute Werbung für Knoches Kochkünste, sondern auch für den Ess-Bahnhof, die Stadt und die Sauerländer Küche. Bereits am Mittwochabend nach der Sendung gab es erste spontane Tischbestellungen im Ess-Bahnhof. Michael Knoche: „Schade nur, dass wir gerade jetzt unsere Sitzplätze reduzieren mussten.“

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