Kultursommer

Kulturprogramm startet in Bamenohl mit Bon-Jovi-Tributeband

Sänger und Frontmann Olli Henrich zündet am Samstagabend mit seiner Band „Bounce“ ein musikalisches Feuerwerk.

Sänger und Frontmann Olli Henrich zündet am Samstagabend mit seiner Band „Bounce“ ein musikalisches Feuerwerk.

Foto: martin droste / Martin Droste

Bamenohl.  Rund 1000 Menschen wollen am Samstagabend am bunt angestrahlten Schloss Bamenohl die Band „Bounce“ hören. Und das Eis ist schnell gebrochen.

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„Open Air am Schloss“, die Auftaktveranstaltung zum inzwischen 54. Finnentroper Kulturprogramm, ist fast schon Kult geworden. Zum fünften Mal verwandelte sich der Park vor dem malerischen und an diesem Samstagabend bunt angestrahlten Bamenohler Schloss in eine große Freiluftarena. Rund 1000 Menschen wollten die Bon-Jovi-Tributeband „Bounce“ sehen und hören.

Die Musiker um den charismatischen Sänger und Frontmann Olli Henrich zündeten ein musikalisches Feuerwerk. Die seit 15 Jahren bestehende Band „Bounce“ spielte sie (fast) alle: die Top-Hits von Bon Jovi aus den letzten fast 30 Jahren. Schon nach wenigen Minuten war in Bamenohl das Eis gebrochen, als die ersten aus dem Publikum zu „Livin’ On A Prayer” nach vorne an die Bühne gingen, um mit zu singen, zu klatschen oder zu tanzen. Für viele Besucher war es ein musikalisches Abtauchen in die eigene Vergangenheit. Mehr als 800 Eintrittskarten waren schon im Vorverkauf weggegangen.

Dank an Eibach-Stiftung und den Hausherrn

Kurz vor dem Konzert freute sich Tanja Nennstiel, die 1. Vorsitzende der Kulturgemeinde, über rund 1000 Besucher. Die ließen sich auch nicht von einigen Regentropfen die gute Laune verderben. Bei ihrer offiziellen Begrüßung bedankte sich Nennstiel vor allem bei Schlossherr Mortimer Freiherr von Plettenberg und der Eibach-Stiftung. „Ohne die Eibach-Stiftung wäre diese Veranstaltung nicht denkbar“, betonte die Vorsitzende der Kulturgemeinde.

Wilfried und Nina Eibach, Ehrenmitglieder der Kulturgemeinde, werden es gehört haben. Die Familie von Plettenberg stellte ihren Schlosspark nicht nur für diesen Abend zur Verfügung. Die Aufbauarbeiten begannen schon am Mittwoch. Das Finnentroper Kulturprogramm geht in seine 54. Saison. Vieles ist liebgewordene Tradition geworden, einiges neu.

In diesem Jahr kommt „etwas ganz Besonderes“ hinzu, verwies Tanja Nennstiel auf die Umbauarbeiten und Renovierung der Finnentroper Festhalle, die damit als Spielstätte ausfällt. Als Alternativen stehen die Schützenhalle Heggen, der Mensa im Schulzentrum und das sanierte und erweiterte Duarphius Ostentrop bereit.

Professioneller Sicherheitsdienst

Zwei Veranstaltung legte die Vorsitzende den Besuchern besonders an Herz: „Mozart Heroes“, ein musikalisches Crossover von Hard Rock und Classic am 7. November in der Schützenhalle Heggen und „Don’t stop the music“, eine Tanzshow mit Hits von Elvis Presley bis Lady Gaga, am 15. Januar ebenfalls in Heggen. Nach der Begrüßung ging es mit etwas Verspätung auf der Bühne endlich los. Die Veranstalter hatten wegen der Lichteffekte auf die einziehende Dämmerung gewartet. Erstmals wurde ein professioneller Sicherheitsdienst eingesetzt.

Auch sonst waren Tanja Nennstiel und Co. bestens vorbereitet. „Alles ist doppelt vorhanden“, verwies sie auf jeweils zwei Flutlichttürme, Getränkestände und Toilettenwagen. Das neue Sicherheitskonzept sieht eine Obergrenze von 1200 Besuchern vor. „Mehr dürfen nicht rein“, sagte Nennstiel. Für die Verpflegung sorgte das Steinhoff-Team aus Schönholthausen. Dort wurde am Wochenende Dorffest gefeiert. Trotzdem zog es am Samstagabend einige Dorfbewohner zum „Bounce“-Konzert in Bamenohl. „Das hätte man vielleicht etwas besser koordinieren können“, bedauerte ein Zuhörer aus dem Dorf die Überschneidung.

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