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Forstamtsneubau in Olpe: Land NRW will nun selbst bauen

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Ein Bild aus dem Jahr 2019: Jürgen Messerschmidt (Leiter RFA Kurkölnisches Sauerland), Hubert Kaiser (Abteilungsleiter Forst und Naturschutz im Umweltministerium), Jochen Ritter (Landtagsabgeordneter CDU), Andreas Wiebe (Leiter Wald und Holz NRW) und Erwin Zeller (Fachgebietsleiter zentrale Dienste) stellen den Neubau des Regionalforstamts im alten Forstamt, In der Stubicke 11 vor.   

Ein Bild aus dem Jahr 2019: Jürgen Messerschmidt (Leiter RFA Kurkölnisches Sauerland), Hubert Kaiser (Abteilungsleiter Forst und Naturschutz im Umweltministerium), Jochen Ritter (Landtagsabgeordneter CDU), Andreas Wiebe (Leiter Wald und Holz NRW) und Erwin Zeller (Fachgebietsleiter zentrale Dienste) stellen den Neubau des Regionalforstamts im alten Forstamt, In der Stubicke 11 vor.   

Foto: Viktor Dobek

Olpe/Kreis Olpe.  Der Landesbetrieb Wald und Holz nimmt beim Thema Forstamtsneubau in Olpe Abstand davon, auf einen privaten Investor zu setzen. Das ist geplant:

In das Thema Forstamtsneubau in der Stubicke in Olpe kommt jetzt wieder Bewegung. Das Land, bzw. der Landesbetrieb Wald und Holz, will die Dinge selbst in die Hand nehmen. Ein Neubau mit einem externen Investor ist vom Tisch. Eigentlich sollte der Neubau bereits im letzten Jahr starten und im Sommer 2021 bezugsfertig sein. Das hatten Vertreter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW vor zwei Jahren bei einem Pressegespräch angekündigt. Ein privater Investor wurde per Ausschreibung gesucht, um das 2,7 Millionen Euro teure Vorhaben zu verwirklichen.

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Allerdings führte die Ausschreibung nicht zu einem darstellbaren Ergebnis. Auch die Suche nach Alternativen war nicht von Erfolg gekrönt. Nun ist geplant, dass der Landesbetrieb Wald und Holz NRW die Dinge selbst als Bauherr auftritt. Dazu Jochen Ritter, CDU-Landtagsabgeordneter für den Kreis: „Ich habe in den vergangenen zwei Jahren intensiv dafür geworben, dass das Forstamt in unserer waldreichen Region eine zeitgemäße Basis bekommt, und freue mich, dass es jetzt voran geht.“

1100 Quadratmeter Nutzfläche

Umweltministerin Ursula Heinen-Esser sieht es ähnlich: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forstamtes können sich auf einen modernen und funktionellen Arbeitsplatz freuen, um die großen Herausforderungen rund um den Wald zu meistern.“ Der Neubau auf der gegenüberliegenden Straßenseite soll ca. 1.100 Quadratmeter Nutzfläche bieten. Dazu sollen rund drei Mio. Euro in ein modernes Verwaltungsgebäude investiert werden. Durch die Herstellung des Verwaltungsgebäudes in Holzbauweise soll auch von außen sichtbar werden, um was es bei der Arbeit von Wald und Holz NRW im Gebäude geht.

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Sollte dies nun gelingen, geht eine fast unendliche Geschichte zu Ende. Bereits 2018 hatte sich Ursula Heinen-Esser persönlich in Olpe davon überzeugt, als sie der ihr nachgeordneten Behörde in der Stubicke im Sommer 2018 einen Besuch abstattete. Bereits seinerzeit war geplant, in unmittelbarer Nachbarschaft neu zu bauen.

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