Frau Schwein will Musik

  doch ihre ganz eigene Musik gefunden – aber nur durch die tatkräftige Unterstützung vieler aufgeweckter Kinder, die sich zum Kinderkonzert des Attendorner Kulturringes in die Galerie des Rathauses begeben hatten.

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doch ihre ganz eigene Musik gefunden – aber nur durch die tatkräftige Unterstützung vieler aufgeweckter Kinder, die sich zum Kinderkonzert des Attendorner Kulturringes in die Galerie des Rathauses begeben hatten.

Schon vor Beginn der Premiere des Mitmach- Konzerts „Frau Schwein will Musik“ legten sich einige Kinder vorwitzig auf die Treppen, um nach Frau Schwein Ausschau zu halten. Und als sie (Charlotte-Maria Brückner) dann endlich mit der Erzählerin und Geigerin Svenja Kohlmann und der Pianistin Andrea Kramer-Rodermund im Gefolge kam, waren alle Kinder sofort mittendrin in einer lustigen, bunten, lebhaften und zugleich lehrreichen Geschichte mit wunderbarer Musik.

Bauer Donalds Farm

Wie ein roter Faden zog sich das Lied „Bauer Donald hat ‘ne Farm“ durch das Programm. Jedem Tier, dem Frau Schwein auf ihrer Suche begegnete, wurde eine eigene Strophe gewidmet. Charlotte-Maria Brückner schlüpfte mitHilfe witziger Kostümierungen und Accessoires in die Rolle der unterschiedlichsten Tiere und ahmte sie auf so eindrückliche Art und Weise nach, dass alle Kinder es ihr gleich taten und sich gegenseitig darin übertrafen, zu den jeweils passenden, sehr eingängigen Melodien von Geige und Klavier, Flöte und Gitarre die Besonderheiten der Tiere nachzumachen und sich im Rhythmus der Musik zu bewegen.

Die Kinder entdeckten den im munteren Vogelgezwitscher versteckten Kuckuck, stampften mit Begeisterung wie das Pferd durch den Matsch, erlebten Katzen und Mäuse, den Bären und den stolzen Pfau. Mit besonderem Eifer versuchten sie, Luftblasen der Fische in Form von Seifenblasen einzufangen und ließen sich auf eine große Reise zu den Elefanten mitnehmen. Zurückgekehrt lauschten sie dem Schmetterlingslied und erfreuten sich schließlich am lebhaften Fest der Frösche, das in einem heftigen Wettstreit zwischen Kindern und Eltern um das lauteste Singen im Kanon endete.

Die eigene Melodie

Dass Frau Schwein am Ende zufällig auf ihre eigene Melodie stieß und ganz überrascht war, wie wunderbar sie selbst singen kann, machte nicht nur sie selbst glücklich, sondern auch die kleinen Akteure, die nach einer fröhlichen Polonaise durch die Rathausgalerie auf den Frühlingsmarkt entlassen wurden.

Eine äußerst gelungene Premiere dieses Mitmach-Konzerts für die so sympathisch auftretenden Musikerinnen des Trios „Tiritomba“ und eine gelungene Veranstaltung für den Attendorner Kulturring, der diese Art von Kinderprogrammen auf jeden Fall fortsetzen sollte, so die Meinung der Eltern.

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