Bildung

Freude in Dahl: Erste Klasse an Grundschule wird gebildet

Der Ortsvorsteher von Dahl-Friedrichsthal, Wolfram Stinn, macht sich stark für den Schulstandort in seinem Dorf.

Der Ortsvorsteher von Dahl-Friedrichsthal, Wolfram Stinn, macht sich stark für den Schulstandort in seinem Dorf.

Foto: WP

Dahl.   Die Schulaufsicht gibt grünes Licht, dass die Eingangsklasse am Teilstandort der Katholischen Grundschule Düringer in Dahl doch gebildet wird.

Die Eingangsklasse am Teilstandort der Katholischen Grundschule Düringer in Dahl wird jetzt doch gebildet. Das bestätigt Thomas Bär, Erster Beigeordneter der Stadt Olpe. „Unter Zurückstellung einiger Bedenken hat sich die Schulaufsicht dafür ausgesprochen, ausnahmsweise die Zahl von 15 Kindern zu akzeptieren“, so Bär.

Am Teilstandort in Dahl wurden nur 15 Kinder angemeldet. Das sind eigentlich zu wenige. Schulrätin Ute Roth hatte unmissverständlich klar gemacht, dass eine Eingangsklasse erst mit 17 Kindern langfristig solide sei (unsere Zeitung berichtete). Dagegen haben sich die Eltern vehement gewehrt, es wurden viele Diskussionen geführt, in der jüngsten Stadtratssitzung überreichten einige Mütter Bürgermeister Peter Weber eine Liste mit 800 Unterschriften. Da die Entscheidung aber letztlich bei den Schulaufsichtbehörden lag, konnte der Stadtrat lediglich den Beschluss fassen, dass in der Verbundschule an möglichst jedem Standort, also Rüblinghausen und Dahl, eine Eingangsklasse gebildet werden soll.

Erhalt wäre schwierig gewesen

Nun hat sich der Kampf der Eltern bezahlt gemacht. „Wir hatten ja den Auftrag, die Situation nochmal mit der Unteren und Oberen Schulaufsichtbehörde zu besprechen und das haben wir getan“, erklärt Bär. Die Entscheidung ist zum einen mit Blick auf die Wünsche aller Beteiligten, aber auch vor dem Hintergrund zu erwartender steigender Schülerzahlen getroffen worden. Denn ohne Eingangsklasse sei der Erhalt des Standortes schwierig gewesen. Bär fügt hinzu, dass der Grundschulverband im Schulentwicklungsplan künftig eine „maßgebliche Rolle“ spielen werde. Ortsvorsteher Wolfram Stinn freut sich: „Sicher ist das eine positive Nachricht“, sagt er. „Aber wir müssen jetzt auch am Ball bleiben, den Standort zu sichern.“

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