Ehrung

Gemeinde Finnentrop verleiht den Umweltpreis im Rathaus

Für ihre tollen Vorschläge und Ideen zur Einsparung von Energie und Erhaltung natürlicher Umweltbedingungen in der Gemeinde Finnentrop zeichnet Bürgermeister Dietmar Heß (neunter von rechts) fünf Preisträger aus.

Für ihre tollen Vorschläge und Ideen zur Einsparung von Energie und Erhaltung natürlicher Umweltbedingungen in der Gemeinde Finnentrop zeichnet Bürgermeister Dietmar Heß (neunter von rechts) fünf Preisträger aus.

Foto: Nicole Voss

Finnentrop.  Die fünf Preisträger dürfen sich über Urkunden und jeweils 200 Euro freuen. Sie setzen sich im besonderen Maße für den Umweltschutz ein.

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Am Nikolaustag gab es Geschenke. Das war am Donnerstag auch im Finnentroper Rathaus so. Die Gemeinde überreichte in Kooperation mit der Gelsenwasser AG, die 1000 Euro zur Verfügung stellte, den Umweltpreis. Die fünf Preisträger setzten die Kriterien, in besonderem Maße zur Einsparung von Energie und zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in Finnentrop beizutragen, um. Das Quintett wurde mit Urkunden und je 200 Euro Anerkennungsgeld belohnt. Gefragt waren konkrete Aktivitäten zum Natur- und Umweltschutz.

(M)ein Stück Heimat

Das Kinder-, Jugend- und Kulturhaus punktete bei den Juroren mit dem Projekt: „(M)ein Stück Heimat“. Das Projekt setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen: Bau eines Spiel- und Gerätehauses aus dem Naturmaterial Lehm, ein Barfußpfad mit Materialien aus dem Wald, das Kennenlernen des Wald und seiner Bedeutung, der Besuch eines Bauernhofs und der Besuch bei „Bienen-Papa“ Hubert Wicker in Hülschotten.

Insektenfreundlicher Garten

Letztgenannter gehörte ebenfalls zu den Preisträgern, der für sein Projekt „Insektenfreundlicher Garten“ belohnt wurde. Der Mehrfach-Preisträger reichte eine Dokumentation über seinen Garten ein und zeigte damit, dass immer irgendetwas blühe und immer Nahrung und Unterschlupf für die Tierwelt vorhanden sei. Hubert Wicker outete sich dabei auch als Befürworter von Rot- und Weißklee und setzt Natur- und Umweltschutz überall um, wo es ich anbietet.

Imkerverein Frettertal

Für seinen Einsatz für Bienen und eine blühende Landschaft wurde der Imkerverein Frettertal ausgezeichnet. Die etwa 30 Mitglieder verfügen über etwa 100 Bienenvölker. Zum 150-jährigen Jubiläum vor zwei Jahren wurden umfangreiche Infotafeln erstellt, die die Arbeit der Imker und der Bienen vorstellen. Die Tafeln sind auf einer Streuobstwiese zwischen Fretter und Ostentrop zu finden.

Gepflanzte Obstbaumreihe

Eine Anerkennung in Höhe von 200 Euro erhielt auch die Dorfgemeinschaft Illeschlade. Die Anwohner kümmern sich seit mehr als 20 Jahren um die von der Gemeinde Finnentrop gepflanzte Obstbaumreihe zwischen Heggen und Illeschlade. Dazu gehören Baumschnittmaßnahmen und Erneuerungen der Pfahlbindungen. Das Engagement der Dorfgemeinschaft beinhaltet zudem eine Nutzungsberechtigung des Obstes, das den Illeschladern gehört, wie Bürgermeister Dietmar Heß hervorhob. Das Obst wird seit Jahren zum Warenkorb nach Lenhausen gebracht, damit werden bedürftige Personen unterstützt.

WanderTeenzZ

Martin Jost, der von seiner Frau Sylvia unterstützt wird, ist ein gutes Beispiel für sinnvolle und naturverbundene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Vor einigen Jahren gründete das Paar die „WanderTeenzZ“ im SGV Bamenohl, bei denen der Nachwuchs für Unternehmungen in Wald und Flur sensibilisiert wird. Regelmäßig werden Abfallsammlungen durchgeführt und Schulwanderungen angeboten. Momentan wird an der Wiederbelebung eines Waldlehrpfades gearbeitet. Bürgermeister Heß lobte die Preisträger für ihr Engagement. Johannes Paus von der Gelsenwasser AG sagte: „Ich bin ganz begeistert von den tollen Vorschlägen und Ideen.“

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