Gastronomie

Große Pläne für das Landhotel Struck

Der Düsseldorfer Gastronom, Berater und Investor Bruno Perissinotto hat das Landhotel Struck in Niederhelden ersteigert und will es wieder ans Laufen bringen.

Foto: Peter Plugge

Der Düsseldorfer Gastronom, Berater und Investor Bruno Perissinotto hat das Landhotel Struck in Niederhelden ersteigert und will es wieder ans Laufen bringen. Foto: Peter Plugge

Niederhelden.  Käufer Bruno Perissinotto will das Hotel Struck in ein vier Sterne Hotel für Tagungen und Wellness verwandeln

Bruno Perssinotto hat Wort gehalten. Der Düsseldorfer Gastronom hatte, nachdem er beim zweiten Zwangsversteigerungstermin für das Landhotel Struck beim Amtsgericht Olpe am 16. Februar sein Gebot abgegeben hatte, gesagt, sollte ihm der Zuschlag erteilt werden wolle möglichst schnell mit der Revitalisierung des Hotels beginnen.

Keine zwei Monate später ist der 68-Järhige mit einigen Helfern dabei, rund um den Hotelkomplex in Niederhelden aufzuräumen, abzureißen und Ordnung zu schaffen. Bei diesen Vorarbeiten für die geplanten umfangreichen Um- und Anbauarbeiten, die zunächst noch genehmigt werden müssen, packt Perissinotto auch selber mit an, sitzt gerne am Steuer eines kleinen Radladers.

Doch eigentlich hat er andere Aufgaben zu erledigen, will er sein Ziel, das ehemalige Landhotel Struck in weniger als eineinhalb Jahren wieder zu eröffnen, erreichen. Der gelernte Hotelkaufmann aus Venedig, der vor 50 Jahren nach Deutschland kam und hier zunächst bei einer renommierten Hotelkette als Betriebsrevisor arbeitete, eher er sich im Raum Düsseldorf erfolgreich als Betreiber einer Systemgastronomie im gehobenen Segment selbstständig und in der Branche einen Namen machte, ist ein Freund schneller Entscheidungen. Er brauchte keine zwei Stunden, um sich dazu zu entscheiden, für das Hotel Struck zu bieten.

Anbau mit 16 Zimmern

Bruno Perissinotto weiß genau, was aus dem Hotel werden soll: „Ein Tagungs- und Wellnesshotel der vier Sterne Kategorie“. Um dieses Ziel zu erreichen, will er bis maximal zwei Millionen Euro investieren. Dafür soll, wie bereits von der Familie Struck geplant, ein Anbau mit 16 weiteren Zimmern errichtet werden. Den Bereich des vorhandenen Schwimmbades will nach hinten verlängern und dort Anwendungsräume für die Schönheitspflege einrichten. Das bisherige Gästehaus Elisabeth soll ebenfalls erweitert werden und den Bereich Wellness mit einer Dampfsauna, einem Türkischen Bad einem Whirlpool und Ruheräumen aufnehmen.

Ein Wintergarten aus Glas soll es mit dem Schwimmbad verbinden. Im Außenbereich soll ein Park mit Außenswimmingpool, einer weiteren Sauna und einer Feuerstelle entstehen.

Als wichtigste Aufgaben im Gebäudebestand sieht Perissinotto den Einbau eines Fahrstuhls, was ein Satteldach über dem Eingangsbereich erfordert, und die Öffnung der zum Teil recht niedrigen und dunklen Räume an. „Es muss Sonne ins Haus gebracht werden“, lautet seine Maxime.

Wenn das alles erledigt ist, ist er sicher, „dass man das Objekt ans Laufen bekommen kann“. Ober es selber betreiben wird, ist noch unklar. „Man muss ab und zu in den Personalausweis schauen“, sagt der 68-Jährige.

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