Blaulicht

Wenden: Großeinsatz beendet - Tankstelle wieder offen

Zu einem ABC-Einsatz mit Feuer wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften angefordert. 

Zu einem ABC-Einsatz mit Feuer wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften angefordert. 

Foto: Roland Vossel

Wenden.  Großeinsatz wegen Explosionsgefahr an der Tankstelle in Wenden. Ein Mitarbeiter legt den vereisten Tankdeckel mit dem Bunsenbrenner frei.

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Wegen Explosionsgefahr ist am Donnerstag um 12.25 Uhr ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Tankstelle in Wenden an der Hauptstraße ausgerückt. Gemeldet war ein ABC-Einsatz mit Feuer. Feuerwehr, Rettungswagen, Notärzte und Polizei waren im Einsatz. „Es herrschte Gefahr. Es hätte eine Explosion geben können“, sagte Wendens Feuerwehr-Pressesprecher Christopher Quast im Gespräch mit unserer Zeitung. Ein Tanklaster wollte die Tankstelle betanken.

Stichflamme und Verpuffung

Nachdem ein Mitarbeiter der Tankstelle einen vereisten Tankverschluss eines Bodentanks mit einem Bunsenbrenner öffnen wollte, legte der Fahrer des Tankfahrzeuges gleichzeitig Schläuche in der Nähe auf den Boden. Das in einem Schlauch befindliche Gemisch entzündete sich. Dadurch kam es zu einer Stichflamme und einem Verbrennen von Benzin, das noch vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr gelöscht werden konnte.

Tankstelle wieder geöffnet

Die Einsatzkräfte hatten die Lage relativ schnell unter Kontrolle. Aus dem ganzen Kreis Olpe waren Einsatzkräfte unterwegs nach Wenden gewesen. Ein Teil konnte aber wieder zurückkehren. Die Feuerwehren Wenden und Olpe waren mit 35 Einsatzkräften vor Ort. Die Hauptstraße musste bei dem Einsatz voll gesperrt werden, ist aber jetzt wieder offen. „Wir haben unseren Einsatz um 14.30 Uhr beendet“, teilte Christopher Quast mit.

Zur Kontrolle der Tanks schaltetet die Polizei einen Sachverständigen ein. Dieser gab den Betrieb der Tankstelle gegen 14.30 Uhr wieder frei. Die Hauptstraße in Wenden war für insgesamt 90 Minuten in beiden Richtungen gesperrt. Es wurde niemand verletzt.

Zur Nachfrage, ob Ermittlungen gegen den Fahrer und den Mitarbeiter der Tankstelle aufgenommen werden, sagte Polizei-Sprecher Klein: „Das wird geprüft.“

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