Konzert

Hospizkonzert mit zwei Militärorchestern diesmal in Elspe

Zum ersten Mal dabei: das Repräsentationsorchester der ukrainischen Streitkräfte

Zum ersten Mal dabei: das Repräsentationsorchester der ukrainischen Streitkräfte

Foto: Nicole Voss

Elspe/Kreis Olpe.  Zum ersten Mal findet das Hospizkonzert aus organisatorischen Gründen in der Showhalle des Elspe-Festivals statt.

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„Die Freude der Musik mitnehmen an einen schönen Ort“, wie es Bürgermeister Stefan Hundt bei der Pressekonferenz zum diesjährigen Hospizkonzert am Donnerstag, 17. Oktober, ab 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr) beschrieb, könnte auch das Motto der Veranstaltung sein.

Die erfreuliche Meldung ist, dass die Freunde der Hospizkonzerte und der hochkarätigen Blasmusik auch weiterhin auf ihre Kosten kommen, zum ersten Mal aber nicht in der Sauerlandhalle in Altenhundem, sondern in Elspe. Zu Gast sind zwei hochkarätige Militärorchester: das Repräsentationsorchester der ukrainischen Streitkräfte und das deutsche Heeresmusikkorps Neubrandenburg. Beide wurden 1991 im Jahr des ersten Hospizkonzertes gegründet.

Konzert mit drei Teilen

Beide Orchester werden in der beheizten Showhalle des Elspe Festivals zunächst je 45 Minuten aufspielen. „Das Highlight ist der gemeinsame Auftritt im dritten Konzertteil, dann stehen etwa 100 Musiker gemeinsam auf der Bühne“, so Rolf Schauerte.

Erfahrungen mit Orchesterkonzerten hat das Elspe Festival. Zuletzt bei der „Military Metal Night“ des Musikkorps der Bundeswehr mit der Metalband „U.D.O“ im letzten Jahr und zuvor unter dem Titel „Power of Military Musik“ im Jahr 2016.

Die Notwendigkeit für den Umzug nach Elspe begründete Bürgermeister Stefan Hundt: „Ausschlaggebend war, dass die Sauerlandhalle als Veranstaltungsort nicht mehr ausreicht.“ Er nannte vor allem Sicherheitsgründe und die Neustrukturierung der Konzert-Organisation.

Verlässlicher Partner

Das Stadtoberhaupt freute sich zugleich mit dem Elspe Festival einen verlässlichen Partner gefunden und machte die Vorzüge der dortigen Showhalle (wunderbare Akustik, optisch schöner Rahmen) deutlich und dankte den bisherigen Akteuren, die konstruktiv mitwirkten, und Jochen Bludau, geschäftsführender Gesellschafter des Elspe Festivals, dass die Tradition fortgesetzt werden kann.

Auch, wenn der Hospizverein und sein Geschäftsführer Martin Schäfer, der die Konzerte 27 Jahre federführend organisierte, nun weitgehend aus der Organisation raus seien, bleibe der Name „Hospizkonzert“ nach Absprache bestehen und auch die Erlöse dieses und der künftigen Konzerte sind für das Hospiz „Zur Heiligen Elisabeth“ in Altenhundem bestimmt.

Gemeinsamer Weg

Sylvia Gante, Vorstandsvertreterin des Hauptsponsors der Sparkasse ALK, sagte: „Lennestadt ist Vorreiter bei den Hospizen und auch bei den Hospizkonzerten. Wird sind stolz darauf die Konzerte von Anfang an unterstützt sind haben und werden das auch zukünftig tun.“

Jochen Bludau betonte: „Wir sind stolz, mit der Stadt Lennestadt einen gemeinsamen Weg gefunden zu haben. 50 Jahre ist es her, dass wir Partner geworden sind. Das möchten wir im Jubiläumsjahr der Stadt Lennestadt weiter festigen.“

Noch steht nicht fest, welches Repertoire die beiden hochkarätigen Orchestern zum Besten gegeben werden. Nur soviel: Es wird regionenbezogene Musik dabei sein.

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