Musik

In Meggen der erste Auftritt vor großer Kulisse

Kilian Jaspers, Max Rademacher, Tim Lennemann und Conrad Stahl (von links) sind als Band "Out of Ordinary" bereit für ihren ersten großen Auftritt beim Jugendkulturfestival

Kilian Jaspers, Max Rademacher, Tim Lennemann und Conrad Stahl (von links) sind als Band "Out of Ordinary" bereit für ihren ersten großen Auftritt beim Jugendkulturfestival

Foto: Nicole Voss

Meggen.   Wieder fast 400 Mitwirkende auf der Bühne des PZ beim Jugendkulturfestival. Band „Out of Ordinary“ begeistert.

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Der Vorhang ist geschlossen. Dahinter kümmern sich vier Jungs in Windeseile um die Verkabelung ihrer Instrumente. Viel Zeit haben Tim Lennemann (Schlagzeug), Conrad Stahl (Gesang, Gitarre), Kilian Jaspers (Klavier) und Max Rademacher (Gesang, Gitarre) nicht. Maximal zehn Minuten später geht es beim Jugendkulturfestival weiter und der Vorhang öffnet sich wieder. Die kurze Pause nutzt die junge Band noch für einen kurzen Soundcheck. Das Ergebnis: Das Quartett ist bereit für seinen ersten großen Auftritt.

Bislang hatte „Out of Ordinary“ lediglich einen Auftritt in der Kirche. Vor rund 300 Zuschauern im Pädagogischen Zentrum in Meggen zu spielen, war für die Newcomer-Band schon eine Nummer. Aufgeregt? „Die Aufregung hält sich bei uns in Grenzen“, bringt es Kilian Jaspers im Namen seiner Mitstreiter auf den Punkt.

Einmal im Monat Probe

Auf der Playlist einer der wohl jüngsten Lennestädter Nachwuchsbands steht Pop und alternativer Rock. Gerne auch ältere Songs. Geprobt wird einmal monatlich in der OT in Grevenbrück. Vor etwa einem halben Jahr haben sich die Jungs, von denen drei ehemalige Sänger des Grevenbrücker Jungenchores „Allegro“ sind, formiert. Die Idee war es, nach dem Ausstieg aus dem Chor musikalisch weiter etwas zusammen zu machen.

„Gibt es ein musikalisches Vorbild?“ „Auf jeden Fall Ed Sheeran“, verrät Max Rademacher. Gerne würde „Out of Ordinary“ auch auf kleineren Veranstaltungen wie Geburtstagspartys zeigen, was sie musikalisch drauf haben. Am Samstag im PZ standen „Wonderwall“, „Fastcar“ und „pumped up kicks“ auf der Playlist. Die Band zählte zu den etwa 350 bis 400 Aktiven, die beim Jugendkulturfestival mitwirkten. Während „Out of Ordinary“ auf der Bühne stehen, reflektieren die Mädels der Burgsterne aus Bilstein ihren Auftritt. Was hat ihnen besonders gefallen? „Ich fand es cool, dass so viele Zuschauer da sind. Wir wollten es mal ausprobieren, wie es ist, in der eigenen Schule aufzutreten“, bringt Michelle Gbur ihre Eindrücke und die Intention mitzumachen auf den Punkt.

Auftritte im Karneval

„Wir hatten in der Karnevalszeit sieben bis acht Auftritte und wollten mal was anderes ausprobieren“, erklärt Tabea Spagnolo. Die größte Gruppe waren die etwa 75 Tänzerinnen der OT Grevenbrück, die den Gästen einen Blickfang boten. Die Tänze waren orientalisch angehaucht. Neben dem ägyptischen Streetdance zeigten sich die Jüngeren als Derwische. „Wer das schon mal ausprobiert hat, weiß, wie anstrengend das ist“, zollte Moderator Thorsten Kämpfer seinen Respekt. Schon am ersten Tag war die Veranstaltung richtig gut besucht. „Es ist richtig voll. Das finde ich superschön“, freut sich der federführende Organisator David Henkel.

Ein Besuch der Veranstaltung lohnte sich. Geboten wurde ein gelungener Auszug aus dem breitgefächerten kulturellen Angebot des Kreises Olpe. Show-, Garde- und orientalische Tänze wurden ebenso mit Beifall belohnt wie Chorgesang, Live-Musik, Hip-Hop und Videoclip-Dancing.

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