Kommentar

Josef Schmidt: Eindeutig ein Denkmal

Erinnern wir uns: Es ging um die St.-Josefs-Kapelle inmitten der früheren Familienferienstätte Regenbogenland.

Während kaum jemand auf die abstruse Idee gekommen wäre, den unscheinbaren Maggi-Würfel unter Denkmalschutz zu stellen, sahen die akademisch geschulten Experten aus Münster eine derart historische Notwendigkeit, dass sie die Kapelle auch noch zum „Denkmal des Monats“ kürten.

Und jetzt? Jetzt geht es um den Olper Bahnhof, den auch jedes ungeschulte Auge sofort als etwas ausmacht, dem unzählige Olper Geschichten innewohnen. Denkmalwürdigkeit sollte sich nicht nur an akademisch-historischen Vorgaben festmachen, sondern viel eher am Bewusstsein und gewachsenen Heimatempfinden vor Ort. Das Urteil kann nur lauten: Dieser Bahnhof ist ein Denkmal. Und muss stehenbleiben.

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