Priesterjubiläum

Jubilarfeier für Pater Heribert Niederschlag

Jubilar Pater Heribert Niederschlag (links) und Pfarrer Michael Kleineidam (rechts) beim Ständchen.

Jubilar Pater Heribert Niederschlag (links) und Pfarrer Michael Kleineidam (rechts) beim Ständchen.

Foto: Privat

Ottfingen.  Pater Heribert Niederschlag feierte sein 50-jähriges Priesterjubiläum dort, wo er seine Primiz feierte. In Ottfingen, wo er sich zu Hause fühlt.

Genau 50 Jahre nach seiner Primizfeier am 12. Juli 1970 in der St. Hubertus-Kirche Ottfingen feierte Pallottinerpater Heribert Niederschlag sein goldenes Priesterjubiläum - auch in seiner Heimatgemeinde in Ottfingen.

In Konzelebration mit dem Provinzial der Missionare von der Heiligen Familie, Pater Egon Färber aus Betzdorf und Pfarrer Michael Kleineidam, Pastoralverbund Wendener Land, feierte er das Festhochamt, das von einem kleinen Chor des Katholischen Kirchenchores St. Hubertus Ottfingen musikalisch mitgestaltet wurde. Aufgrund der Corona-Beschränkungen konnten neben seinen Familienangehörigen nur wenige Gemeindemitglieder seiner Heimatgemeinde am Festhochamt teilnehmen.

Pfarrer Kleineidam begrüßte Pater Heribert Niederschlag in seiner Heimatgemeinde und übergab ihm eine Kerze, mit einem Bild des heiligen Hubertus, dem Patrons der Ottfinger Kirche, und einer goldenen 50.

Onkel Egon

Der Jubilar erinnerte noch einmal an seinen eingeschlagenen Weg über das Hermann-Josef-Kolleg und das Städtische Gymnasium in Rheinbach, seine Weihe zum Priester in der Pfarrkirche in Vallendar durch den Trierer Weihbischof Alfred Kleinermeilert und sein besonderes Verhältnis zu Pater Egon Färber, den er liebevoll „Onkel Egon“ genannt habe, weil er zur Generation seiner Eltern zuzuordnen sei. Er wäre froh, dass er einen Beruf ausüben dürfe, der bereits sein Berufswunsch als Neunjähriger gewesen sei. Er betonte, dass er immer wieder gerne „nach Hause“, also nach Ottfingen komme. Der Kirchengesang habe ihn auch heute, trotz der geringen Zahl der Gottesdienstbesucher, wieder einmal erfreut.

Glückwünsche der Vereine

Vor dem Schlusssegen überbrachten Markus Ortolf vom Kirchenchor St. Hubertus und Günter Stock als Vertreter des Kirchenvorstandes die Glückwünsche der Ottfinger Vereine und er Kirchengemeinde, die neben der bereits erwähnten Kerze mit dem Bild des hl. Hubertus auch eine Geldspende beinhalteten.

Stock erwähnte, dass er Pater Heribert zu seinem Jubiläum eine „rappelvolle Kirche“ gewünscht habe, die Aufgrund der Corona-Einschränkungen aber nicht realisierbar gewesen sei. Deshalb lud er den Jubilar und alle Kirchenbesucher zum Jubiläumsständchen des Musikvereins „Treue“, des Tambourcorps Ottfingen und des Männerchores „Frohsinn“ der Ottfinger Chöre auf den Dorfplatz ein.

Gebotener Abstand

Unter freiem Himmel trugen zunächst die Musiker des Musikvereins, die Spielleute des Tambourcorps und anschließend die Sänger des Männerchores unter Wahrung der gebotenen Abstände ihre Ständchen vor, die mit dem gemeinsamen Spiel vom Musikverein und Tambourcorps abschlossen wurden.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben