Malprojekt

Jugendliche und Senioren malen gemeinsam ihre Stadt Olpe

So sieht „eine Stadt Olpe nach den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger“ aus. Acht Senioren und acht Kinder und Jugendliche malten, wie sie sich die Entwicklung von Olpe vorstellen. Das Bild wird nun gegen Höchstgebot versteigert.

So sieht „eine Stadt Olpe nach den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger“ aus. Acht Senioren und acht Kinder und Jugendliche malten, wie sie sich die Entwicklung von Olpe vorstellen. Das Bild wird nun gegen Höchstgebot versteigert.

Foto: Birgit Engel

Olpe.  Jugendliche und Senioren haben Olpe nach ihren Wünschen auf Leinwand visualisiert. Die Kunstwerke werden auf der Muggelkirmes versteigert.

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Einen Tanztee am Samstagnachmittag, einen öffentlichen Blumenpark, in dem man selbst Hand anlegen kann, eine Eislaufbahn, einen Bouleplatz und mehr Toleranz und Offenheit – das und noch einige andere Dinge wünschen sich Senioren und Jugendliche für ihre Stadt und haben das auch gleich auf Leinwand visualisiert.

Diese einzelnen Bilder, die unterschiedliche Aspekte einer möglichen Entwicklung Olpes aus Sicht verschiedener Generationen darstellen, wurden sodann zu einem großen Bild – „einer Stadt Olpe nach den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger“ – zusammengefügt. Nun soll dies versteigert werden. Und zwar für den guten Zweck, für den Förderverein des Caritas-Zentrums Olpe sowie den Projekten der Muggelkirmes.

Der Meistbietende wird auf dem fröhlichen Spiel- und Budenfest, das immer am dritten Sonntag im September stattfindet, bekanntgegeben und bekommt das Bild überreicht. Das Malprojekt war eine Idee der Nachwuchsführungskräfte des Caritas-Zentrums Olpe und wurde im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend umgesetzt.

Als Kooperationspartner holte man das Lorenz-Jaeger-Haus mit ins Boot. Dabei waren zudem Schülerinnen der Projektgruppe „Wir sind´s – die Franziskusschüler“, die sich ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen engagieren. Und monetäre Unterstützung leisteten die örtlichen Geldinstitute.

Tolle Erfahrung

„Es war eine unglaublich tolle Erfahrung, wie die verschiedenen Generationen sich ausgetauscht, gegenseitig unterstützt und geholfen haben“, sagt Eva Schielke aus dem Führungskräfte-Nachwuchspool. Besonders in Erinnerung geblieben sei ihr die Aussage einer Seniorin, dass diese sich während der gemeinsamen Zeit zehn Jahre jünger gefühlt habe. „Das ist auch der bleibende Eindruck des Projektes. Es wurde schon angefragt, wann man denn wieder etwas zusammen machen kann.“

Positives kann auch Lorenz-Jaeger-Hausleiter Mathias Brunert berichten. „Unsere Kinder und Jugendlichen konnten sich anfangs gar nicht so richtig vorstellen, was sie erwartet. Dann aber fanden sie die gemeinsame Aktion mit den Senioren ganz toll. Dazu gehörte auch ein gemeinsames Grillen zum Abschluss.“ Begeisterung herrscht also auf allen Seiten über die Mehrgenerationenaktion.

Einladung an Jugendliche

Eine gute Gelegenheit für Eva Schielke einen weiteren Wunsch zu äußern: „Es wäre eine Bereicherung, wenn auch abseits von derartigen Projekten öfter ähnliche Treffen stattfinden könnten und Kinder und Jugendliche den Weg in unsere Einrichtung finden. Sie sind immer herzlich willkommen!“

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