Kultur

Jugendparlamente Olpe und Attendorn laden zum Newcomer-Abend

Stefanie Joebges (von links), Louise Frorath und Emilia Müller vom Jugendparlament Olpe organisieren mit Patrick Schauerte und dem Jugendparlament Attendorn den Newcomer-Abend am 24. November. Bewerbungen sind noch möglich.

Stefanie Joebges (von links), Louise Frorath und Emilia Müller vom Jugendparlament Olpe organisieren mit Patrick Schauerte und dem Jugendparlament Attendorn den Newcomer-Abend am 24. November. Bewerbungen sind noch möglich.

Foto: Jana Wehmann

Olpe/Attendorn.   Der Abend steht im Zeichen von Musik und Comedy. Woher die Idee kommt und wie das Rahmenprogramm aussieht, verraten die jungen Politiker selbst:

„Jungen Talenten eine Bühne geben“ ist das Motto des Newcomer-Abends am 24. November im Studio A in Attendorn, den die beiden Jugendparlamente aus Olpe und Attendorn organisieren. Der Abend steht im Zeichen von Musik, Gesang, Comedy und Poetry-Slam. Woher die Idee kommt und wie das Rahmenprogramm aussieht, verraten die jungen Politiker selbst.

Die Zusammenarbeit der beiden Jugendparlamente besteht schon länger. Gemeinsam hatten die Olper und Attendorner die Idee, etwas Neues auf die Beine zu stellen, was viel Zuspruch und Reichweite bekommen sollte. „Es sollte eine moderne Veranstaltung sein, die jedoch jede Altersgruppe anspricht“, erzählt Louise Frorath, Vorsitzende des Jugendparlamentes Olpe. So kam schnell der Vorschlag, einen Abend mit Musik zu veranstalten, in der Runde auf. „Musik ist beliebt und Kultur vereint viele Menschen“, sagt Emilia Müller, die ebenso ein Teil des Olper Jugendparlamentes ist.

Doch wer sind Newcomer? „Niemand, der schon entdeckt wurde“, erklärt die Olperin Stefanie Joebges. Die jungen Politiker möchten Jugendliche im Alter von 14 bis 22 Jahren die Chance geben, einmal auf einer Bühne zu stehen und sich auszuprobieren. Die Voraussetzung sei lediglich, der Spaß am Singen, einem Instrument oder auch am Poetry Slam. „Wer sein Talent zur Berufung machen möchte, kann ausprobieren, ob es ihm gefällt auf einer Bühne zu stehen“, sagt Müller.

Kurze, wechselnde Auftritte

Die Jugendparlamente konkretisieren den Abend nicht auf eine Stilrichtung – und das aus gutem Grund: „Wir möchten eine Vielfalt an Künstlern auf die Bühne holen“, erklärt die 17-jährige Frorath. Aktuell haben sich fünf Teilnehmer angemeldet und bringen einen Mix aus allen Stilrichtungen mit. Drei Cover-Sängerinnen von der Gesangsschule Star aus Attendorn, eine Poetry-Slamerin und eine weitere Sängerin aus Olpe stellen das Rahmenprogramm des Abends dar. Geplant ist, dass jeder Newcomer rund 15 Minuten auf der Bühne bekommt, um sein Talent zu zeigen. Die Poetry-Slamerin Merle Lou verrät vorab, dass sie drei bis vier kurze Texte vorbereitet, die aufeinander aufbauen und sich ergänzen. „Damit der Abend eine gute Abwechslung bekommt und spannend bleibt, splitten wir den Auftritt von Marie Lou und schieben eventuell einen Cover-Song dazwischen“, erklärt Patrick Schauerte von der Stadtverwaltung Attendorn, der das Jugendparlament Attendorn seit einiger Zeit unterstützt.

Der genaue Ablaufplan werde jedoch erst in den kommenden Wochen finalisiert, so dass noch weitere Bewerbungen für den Abend entgegen genommen werden. „Wir haben noch Platz für zwei bis drei Newcomer. Wer Lust hat, kann sich gerne bei uns melden – ganz egal welches Talent“, ergänzt Schauerte.

Veranstaltungsreihe möglich

Abgerundet wird der Abend mit einem Top-Act: Stefanie Schürholz, die im Kreis Olpe durch das Duo „Live Rhythm“ bekannt wurde, spielt mit zwei weiteren Künstlern ein rund 45-minütiges Set. Stefanie Joebges und Emilia Müller leiten das Publikum mit einer Moderation durch den gesamten Abend. „Bei Olpe rockt Toleranz haben wir auch moderiert, das hat echt viel Spaß gemacht“, sagt die 14-jährige Joebges. Damit die Gäste rund um versorgt werden, verkauft das Studio A eine Auswahl an Getränken.

Neben den Bewerbern sei die Resonanz bei Freunden, Familien und Interessierten bisher durchweg positiv. Da kommt natürlich die Frage auf, wieso nicht eine Serie aus der Veranstaltung machen? „Das ist auf jeden Fall vorstellbar. Eventuell könnte man den Newcomer-Abend dann einmal im Jahr veranstalten und jedes Mal den Standort wechseln“, sagt Schauerte. Auch Müller ist von der Idee begeistert: „Das ist ja schließlich ein ausbaubares Konzept.“

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