Einweihung

Jugendspirituelles Zentrum in Lennestadt eröffnet

Dechant Andreas Neuser (links) überreicht Alexander Sieler einen Bilderrahmen, der ebenso gefüllt werden sollte, wie das jugendspirituelle Zentrum.

Dechant Andreas Neuser (links) überreicht Alexander Sieler einen Bilderrahmen, der ebenso gefüllt werden sollte, wie das jugendspirituelle Zentrum.

Foto: Ncole Voss

Altenhundem.  Großer Bahnhof auf dem Klosterberg in Altenhundem. Das neue jugendspirituelle Zentrum bekam seinen Segen.

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Dechant Andreas Neuser, Alexander Sieler, Leiter des jugendspirituellen Zentrums, die Geistlichen um Pfarrer Christoph Gundermann und Diözesanpfarrer Stephan Schröder sowie die zahlreichen Gäste strahlten am Sonntag beim Abschlussgottesdienst um die Wette. Hinter allen lag ein interessanter, abwechslungsreicher, kreativer und vor allem gemeinschaftlicher Eröffnungstag des jugendspirituellen Zentrums mit vielen neuen Impulsen.

Dechant Neuser ging vor Beginn des Gottesdienst darauf ein, dass es die Idee zu dem Zentrum schon einige Jahre gebe und er selber daran beteiligt gewesen sei. „Schritt für Schritt ging es voran. Doch was ist dabei eigentlich die Aufgabe der Kirche?“, fragte Dechant Neuser und antwortete symbolisch mit einem Bilderrahmen: „Die Kirche stellt den Rahmen zur Verfügung. Der muss sich füllen. Was daraus wird, wird sich zeigen. Jugendliche haben unterschiedliche Bedürfnisse, Vorstellungen und Ideen. Spirituell geht es um die Verbindung mit dem Heiligen Geist. Ich glaube, dass er uns inspiriert, mitgestaltet und zwischen uns ist“, so der Dechant.

Einmalig in der Region

Positives Feedback gab es auch von Jochen Ritter, CDU-MdL, der lobte, dass bei ihm schon im Vorfeld der Flyer zu der Veranstaltung hängen geblieben sei. „Es werden keine Themen gesetzt, sondern Freiheit gelassen. Der Flyer ist so etwas wie die Botschaft: Bezieh dich nicht zu sehr auf dich selbst, sondern erkenne dich in Gesprächen. Das jugendspirituelle Zentrum lädt ein zur offenen Gestaltung, und kreativ tätig zu werden. Es ist einmalig in der Region. Ich hoffe, dass das Alleinstellungsmerkmal nicht lange alleine bleibt, sondern junge Menschen mitmachen“, so der Landtagsabgeordnete, der auch bei den vorangegangenen Workshops dabei war.

Stephan Schröder, Diözesanpfarrer, der den Gottesdienst zelebrierte, sagte: „Es war ein großartiger Tag mit Workshops und Ideen, die in den Gottesdienst einflossen.“ Der Eröffnungstag stand unter dem Motto: „Lebensfeuer“.

Leben der Jugendlichen steht im Fokus

Im jugendspirituellen Zentrum stehen auch zukünftig die Jugendlichen und ihr Leben im Vordergrund. Dabei spielen soziale und digitale Medien eine große Rolle. Feuer spendet Licht und Wärme, schafft eine Atmosphäre von Gemeinschaft und Geborgenheit. Es symbolisiert auch Freude, Motivation, Energie und Begeisterung.

Im Mittelpunkt des Eröffnungstages standen auch Fragen: „Wofür brennst du?“, Was macht dein Leben hell?“, Was würde dich motivieren, dich mit deinen Talenten einzubringen?“. Sicherlich konnten nicht alle Fragen hinreichend beantwortet werden, aber es war und ist ein guter, wichtiger Schritt, die Jugend mit ihren Wünschen und Bedürfnissen in die Kirche einzubinden. Wer dabei sein möchte, hat donnerstags von 15 bis 17 Uhr im Jugendhof Pallotti die Möglichkeit.

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