Engagement

Kalender startet mit erhöhter Auflage für den Kreis Olpe

Nikolai Quast (von hinten links), Dr. Carl Hegemeier, Thomas Ludwig, Kay Naber, Dr. Andreas Sondermann, Anne Böhler (von vorne links), Ulricke Klein und Barbara Franzen freuen sich über den neuen Adventskalender des Lions-Clubs Olpe-Kurköln.

Nikolai Quast (von hinten links), Dr. Carl Hegemeier, Thomas Ludwig, Kay Naber, Dr. Andreas Sondermann, Anne Böhler (von vorne links), Ulricke Klein und Barbara Franzen freuen sich über den neuen Adventskalender des Lions-Clubs Olpe-Kurköln.

Foto: Jana Wehmann

Kreis Olpe.   Adventskalender des Lions-Club Olpe-Kurköln ist ab Mittwoch, 7. November, im Handel. Erlös kommt dem Verein PalliativNetz Kreis Olpe zugute.

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Die Tage werden kürzer und Lebkuchen und Co. stehen im Supermarktregal bereit. Wir wissen: Weihnachten kommt auf uns zu. Doch neben den handelsüblichen Adventskalendern, hat ein besonderer im Kreis Olpe eine lange Tradition: Der Adventskalender des Lions-Club Olpe-Kurköln. Die Aktion findet 2018 bereits zum 11. Mal statt und startet mit einer neuen, höheren Auflage. Der Erlös kommt 2018 dem Verein PalliativNetz Kreis Olpe zugute.

„Der Kalender ist unser Markenzeichen geworden“, sagt Dr. Carl Hagemeyer, Präsident des Lions-Club Olpe-Kurköln, mit Stolz. Bereits seit elf Jahren unterstützt der Verein soziale, gesellschaftliche und kulturelle Projekte und spendete über 206.000 Euro.

Auch im Jahr 2018 ist die Nachfrage groß: „In meiner Praxis haben sich schon sehr viele Leute erkundigt. Wir haben bereits eine Warteliste“, sagt Dr. Andreas Sondermann vom Lions-Club. Um den Ansturm gerecht zu werden, hat der Verein die Auflage erhöht. Anstatt von 7000 Kalendern gibt es nun erstmals 8000 Exemplare. „In den vergangenen Jahren gingen die Adventskalender weg wie warme Semmeln. Der Kalender ist ein Selbstläufer“, sagt Sondermann. Etwas verspätet startet der Vorverkauf in diesem Jahr am Mittwoch, 7. November 2018.

Ehrenamtliche Hospizdienste

Da in den vergangenen zwei Jahren verstärkt kulturelle Projekte unterstützt wurden, steht nun die ehrenamtliche Arbeit des Vereins PalliativNetz Kreis Olpe im Fokus. „Ich denke, da haben wir einen guten Zweck gefunden“, sagt Hagemeyer, „Der Bedarf an Hospizdiensten steigt.“ Der Verein arbeitet schwerpunktmäßig in Olpe, Drolshagen und Wenden. Barbara Franzen vom St. Elisabeth-Hospizdienst, Thomas Ludwig von GFO Drolshagen, Ulricke Klein von der katholischen Hospizgesellschaft, Nikolai Quast vom Caritaszentrum Olpe und Anne Böhler vom Caritaszentrum Wenden sind sich einig: Ein Großteil der Spendengelder werde in Fort- und Weiterbildungen fließen. Denn ein Seminar koste zwischen 2.000 bis 5.000 Euro und werde nicht gefördert. „Eine gute Qualifizierung gibt es eben nicht zum Null-Tarif“, sagt Ludwig.

Die Leiter sind sich einig: „Es ist ein wachsender Bereich“, sagt Böhler. Quast fügt hinzu: „Das Eine geht nicht ohne das Andere - die Ehrenamtlichen sind besonders wichtig.“

Doch der Fokus auf die ehrenamtliche Arbeit sei nicht nur im Hinblick auf die Weiterbildung wichtig, sondern auch wenn es um das Image gehe: „Hospizarbeit steckt immer noch in einer Art gesellschaftlichen Tabuzone. Deshalb sind die Multiplikatoren wichtig“, ergänzt Ludwig.

So funktioniert´s

Jeder Kalender besitzt eine Gewinnnummer. Ab dem 1. Dezember werden unter den verkauften Kalendern unter notarieller Aufsicht die Gewinne gezogen und auf der Homepage des Lions-Club veröffentlicht (www.lc-olpe-kurkoeln.de). Kalender, die nicht verkauft werden, werden aus dem

Gewinntopf aussortiert. Im Falle eines Gewinns können die Preise an einer der Abholstellen mit dem Los eingelöst werden. Die Sach- und Geldpreise haben einen Gesamtwert von über 27.000 Euro. „Die Preise rund um Weihnachten haben es in sich. Das sind die Hauptgewinne“, erklärt Kay Naber vom Lions-Club, „Ansonsten ist alles dabei.“ Die Kalender werden bis zum 29. November 2018 für fünf Euro verkauft.

„Es ist toll, dass sich auch in diesem Jahr so viele Unternehmen beteiligen. Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich“, so Naber, „Aber es bleibt ja in der Region. Es ist eine Win-win-Situation.“

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