Heute im Bauausschuss

Kein Kreisel am Gartencenter Kremer geplant

Die Ein- und Ausfahrt des Gartencenters Kremer in Altenhundem ist ein Knackpunkt.  

Die Ein- und Ausfahrt des Gartencenters Kremer in Altenhundem ist ein Knackpunkt.  

Foto: Volker Eberts

Altenhundem.   Nach Bürgerkritik neue Untersuchungen: Auch für einen Minikreisel fehlt der Platz. Wartezeiten bei der Ausfahrt lassen sich nicht vermeiden.

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Es wird keinen weiteren Kreisverkehr auf der B 236 in Höhe des Gartencenters Kremer in Altenhundem geben. Das ist das Ergebnis eines neuen Verkehrsgutachtens im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau des Gartencenters. Das Thema wird heute abend in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen im Rathaus (17.30 Uhr, Ratssaal) diskutiert.

In der Bürgerversammlung am 1. April hatten mehrere Bürger die geplante Anbindung des Centers und der verlegten „neuen“ Lennestraße kritisch gesehen und einen Kreisverkehr befürwortet (wir berichteten). Durch das mit der Verkehrsplanung beauftragte Ing.-Büro Schmidt wurde deshalb die technische Umsetzbarkeit eines Kreisels untersucht.

Fazit: Aus Platzgründen, aufgrund der Topographie und der Eigentumsverhältnisse, sei dieser nicht umzusetzen, auch nicht als sogenannter „Minikreisel“.

Der Landesbetrieb Straßen NRW hat im Rahmen der Amtshilfe die Leistungsfähigkeit der geplanten Erschließung nochmals geprüft. Dieser kommt zu Schluss, dass die Erschließung ausreichend leistungsfähig sein soll. Auch eine Ampelanlage würde keine Verbesserung im Vergleich zur geplanten Erschließung im rechten Winkel bringen.

Allerdings wird eingeräumt, dass es bei der Ausfahrt von den Parkplätzen (134) zu spürbaren Wartezeiten und Staus kommen kann.

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