Keine Ruhe mehr in den Beinen

Kreis Olpe.  Unangenehmes Ziehen, Jucken oder Kribbeln in den Beinen, darauffolgender Bewegungsdrang und Zuckungen - das sind Symptome des Restless Legs Syndroms (RLS), besser bekannt als unruhige Beine. Vor allem Nachts treten diese Beschwerden auf und machen einen erholsamen Schlaf unmöglich. Bewegung hilft zwar, aber auch nur für eine kurze Zeit. Doch mittlerweile kann RLS gut behandelt werden.

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Unangenehmes Ziehen, Jucken oder Kribbeln in den Beinen, darauffolgender Bewegungsdrang und Zuckungen - das sind Symptome des Restless Legs Syndroms (RLS), besser bekannt als unruhige Beine. Vor allem Nachts treten diese Beschwerden auf und machen einen erholsamen Schlaf unmöglich. Bewegung hilft zwar, aber auch nur für eine kurze Zeit. Doch mittlerweile kann RLS gut behandelt werden.

Am Dienstag, 11. Juli, findet um 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus Olpe ein Informationsabend zu diesem Thema statt. Referenten sind die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Restless Legs Vereinigung, Lilo Habersack aus München, und Ludger Augustat, Facharzt für Neurologie und Anästhesie der Helios-Klinik in Attendorn. Die Veranstaltung soll die Möglichkeit bieten, sich zu informieren, ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.

Ursache abklären

Bei einer Erkrankung können Medikamente helfen, jedoch muss vorerst abgeklärt sein, was die Ursache für die Missempfindungen in den Beinen ist. Denn es gibt viele verschiedene mögliche Auslöser. So kann zum Beispiel ein Eisen- oder Magnesiummangel vorliegen oder auch eine genetische Veranlagung. Daher ist es ratsam, zur Abklärung einen Neurologen aufzusuchen.

In Anknüpfung an den Vortrag im Juli ist es geplant, eine Selbsthilfegruppe zu gründen, wofür sich die Diplom-Sozialarbeiterin Ulrike Bell vom Olper MGH und die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen im Kreis Olpe, Petra Weinbrenner-Dorff, besonders einsetzen. Mit Hartmut Schröter aus Attendorn ist bereits ein möglicher Sprecher für die Gruppe gefunden.

Eine Selbsthilfegruppe würde Raum schaffen, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen - über das as eigene Empfinden und mögliche Behandlungen. Im Rahmen des Vortrags sollen mehr Interessenten für die Idee der Selbsthilfegruppe gewonnen werden.

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