Automobilindustrie

Kirchhoff Automotive eröffnet zweites Werk in Rumänien

Feierliche Eröffnung des Werks in Piteşti (von links): Stefan Leitzgen (Global COO Kirchhoff Automotive), Ian Pearson (Vorstandsvorsitzender von Ford in Rumänien), Sebastian Metz (Geschäftsführer AHK Rumänien), Swantje Kortemeyer (Leiterin der Wirtschafts- und Handelsabteilung der Deutschen Botschaft in Rumänien), Arndt G. Kirchhoff (CEO Kirchhoff Automotive Holding), Gabriel Porojan (Geschäftsführer Kirchhoff Automotive in Rumänien), Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff (Vorsitzender des Beirats und des Gesellschafterkreises der Kirchhoff Gruppe); J. Wolfgang Kirchhoff (CEO Kirchhoff Automotive)

Feierliche Eröffnung des Werks in Piteşti (von links): Stefan Leitzgen (Global COO Kirchhoff Automotive), Ian Pearson (Vorstandsvorsitzender von Ford in Rumänien), Sebastian Metz (Geschäftsführer AHK Rumänien), Swantje Kortemeyer (Leiterin der Wirtschafts- und Handelsabteilung der Deutschen Botschaft in Rumänien), Arndt G. Kirchhoff (CEO Kirchhoff Automotive Holding), Gabriel Porojan (Geschäftsführer Kirchhoff Automotive in Rumänien), Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff (Vorsitzender des Beirats und des Gesellschafterkreises der Kirchhoff Gruppe); J. Wolfgang Kirchhoff (CEO Kirchhoff Automotive)

Foto: Kirchhoff Automotive

Attendorn.   Am Standort Piteşti werden nun rund 90 verschiedene Teile für Pkw und Nutzfahrzeuge für die Kunden Volkswagen, Daimler, Ford und PSA produziert.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Weniger als ein Jahr hat es vom Baustart bis zur Serienproduktion gedauert. Im zweiten Kirchhoff Automotive Werk in Rumänien werden am Standort Piteşti rund 90 verschiedene Teile für Pkw und Nutzfahrzeuge für die Kunden Volkswagen, Daimler, Ford und PSA produziert.

Neben den Gesellschaftern Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff, Arndt G. Kirchhoff und J. Wolfgang Kirchhoff nahmen Vertreter der wichtigsten rumänischen Kunden sowie offizielle Vertreter verschiedener Institutionen aus der Region an der Eröffnung des Werkes teil. „Dieses Werk und das in Craiova zeigen, dass Sie als Unternehmen Vertrauen in die rumänische Automobilindustrie, die rumänischen Arbeitskräfte und Rumänien selbst haben. Im Namen von Ford möchte ich dieses Vertrauen bekräftigen“, sagte Ian Pearson, Vorstandsvorsitzender von Ford Rumänien.

40 Beschäftigte in Pitesti

Derzeit arbeiten 40 Beschäftigte im Werk Piteşti. Kirchhoff Automotive hat rund 10 Millionen Euro in das 3.100 Quadratmeter große Werk (Grundstücksfläche 58.000 Quadratmeter) investiert, Kernkompetenzen sind Umform- und Fügetechnologien. Die automatischen Servopressen mit Presskräften von 250 bis 630 Tonnen entsprechen dem neuesten Stand in der Kaltumformung. Bis zu sechs Anlagen werden für die Teilemontage mittels Pressen von Muttern und Schrauben eingesetzt. 3D-Messgeräte arbeiten mit einer Genauigkeit von 1/100 mm und können daher auch kleinste Toleranzen einhalten. Das Werk wurde nach den neuesten Lean-Standards gebaut, im Produktionsbereich sind alle Anlagen und Abläufe gemäß Industrie 4.0 ausgelegt. Der erwartete Umsatz für 2019 beträgt ca. 3,6 Millionen Euro, für 2020 ca. 4,8 Millionen Euro.

Das Werk in Piteşti beliefert weitere europäische Kirchhoff Automotive Standorte sowie Kunden in Osteuropa mit Umformteilen. Die strategische Lage des Werks spielt eine wichtige Rolle: Es befindet sich in der Nähe der Autobahn A1, die als Teil des europaweiten Korridors IV Rumänien mit Europa verbindet.

Lichtbogen-, Punkt- und Buckelschweißen

Seit 2012 hat das Unternehmen bereits ein Werk in Rumänien. Am Standort Craiova sind rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. Auf einer Fläche von 15.800 Quadratmetern werden mit den Kerntechnologien technische Entwicklung, Fügen und Oberflächenbehandlung Produkte für den Ford Eco-Sport hergestellt. Die wichtigsten Technologien an diesem Standort sind Lichtbogen-, Punkt- und Buckelschweißen sowie Versiegeln. Jährlich werden hier rund 110.000 Schweißbaugruppen und ebenso viele Querträger sowie rund 134.000 Stoßfänger produziert. Seit 2013 hat das Werk Craiova den Ford Q1 Lieferantenstatus.

Die Investitionen in Rumänien seit 2012 belaufen sich auf 30 Millionen Euro. Für 2019 wird ein Gesamtumsatz von 26 Millionen Euro und für 2020 von 32 Millionen Euro erwartet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben