Feuerwehr

Kreis Olpe: Höhenrettungen sorgen für hohe Belastungen

Zehn Kemper-Mitarbeiter werden extra für die Arbeiten sowie die Rettung im Hochregal-Lager ausgebildet.

Zehn Kemper-Mitarbeiter werden extra für die Arbeiten sowie die Rettung im Hochregal-Lager ausgebildet.

Foto: Kemper

Einsatzkräfte müssen sich für Rettungen aus großer Höhe speziell vorbereiten. In Olpe übten kürzlich Mitarbeiter für den Ernstfall.

Olpe. Mehr als 20 Meter ragt das voll-automatische Hochregal-Lager von Kemper in Olpe in luftige Höhe. Es ist eines von nur wenigen in dieser Größenklasse im Umkreis. Bei Störungsbeseitigungen könnte es hier buchstäblich brenzlig werden. Um für einen möglichen Notfall gerüstet zu sein, braucht es ein speziell trainiertes Team, dass sich dieser Aufgabe in regelmäßigen Abständen stellt.

Erst kürzlich übten zehn Mitarbeiter im Rahmen einer besonderen Schulung die Rettung im Hochregal-Lager für den Ernstfall. Eine Ausbildung mit Nervenkitzel. „Zuvor musste ihnen vom zuständigen Arbeitsmediziner die Eignung hierfür bescheinigt werden“, so Patrick Halbe von der Arbeitssicherheit bei Kemper. „Dafür waren spezielle Untersuchungen aufgrund der hohen Belastungen beim Steigen innerhalb des Hochregal-Lagers erforderlich.“

Übung mit der Feuerwehr

Um auf Einsätze zur Rettung von Personen aus großer Höhe vorbereitet zu sein, werden regelmäßig Höhen-Rettungsschulungen in der Theorie und Praxis durchgeführt. Auch mit der Feuerwehr Olpe wurde ein gemeinsames Training absolviert. Dies diente unter anderem dazu, den Rettungskräften der Freiwilligen Feuerwehr Olpe die Gegebenheiten vor Ort vorzustellen, falls einmal der Ernstfall eintreten sollte. Beispielsweise eine verunfallte Person im Hochregal-Lager. „Als Betreiber eines Hochregal-Lagers sind wir gesetzlich zu solchen Übungen verpflichtet. Schließlich sind wir als Unternehmen bei besonderen Ereignissen für die so genannte Rettungskette verantwortlich“, so Rupprecht Kemper.

Im Zuge des Neubaus von Werk 3 existiert mittlerweile ein weiteres Hochregallager in der Harkortstraße. Deshalb gibt es bei Kemper inzwischen 15 Höhenretter für die verschiedenen Werke. Ihre Übungen finden in regelmäßigen Abständen statt.

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