Kreisverkehr

Kreisverkehr am Finnentroper Rathaus so gut wie fertig

Der neue Kreisverkehr am Finnentroper Versorgungszentrum nimmt mehr und mehr Gestalt an. 

Der neue Kreisverkehr am Finnentroper Versorgungszentrum nimmt mehr und mehr Gestalt an. 

Foto: Flemming Krause / WP

Finnentrop.  Wenn alles nach Plan läuft, dann rücken die Tiefbauer kurz nach den Sommerferien ab. Beim Kreisverkehr fehlt im Prinzip nur noch die Deckschicht.

Allmählich biegen die Arbeiten am neuen Kreisverkehr zwischen dem Finnentroper Rathaus und der Bigge-Lenne-Gesamtschule an der Kreuzung Kopernikusstraße/Max-Planck-Ring auf die Zielgerade ein. Wenn alles nach Plan läuft, dann könnten die Tiefbauer – beauftragt ist die Bietergemeinschaft Trippe-Knoche-König aus Schmallenberg – kurz nach dem Ende der Sommerferien, idealerweise also Anfang September, abrücken.

„Eigentlich fehlt nur noch die Deckschicht und ein Gehweg zu den Schulparkplätzen am Max-Planck-Ring. Hier existiert bislang nur der Randstein. Zudem wird im Moment mit Volldampf an den neuen Bushaltestellen gebaut“, erklärt Katrin Ahlers vom Tiefbauamt der Gemeinde.

Neben dem Bau des Kreisverkehres entstehen eine neue Haltestelle unmittelbar hinter dem Kreisverkehr an der Kopernikusstraße und gleich sieben neue Haltestellen vor der Schule am Max-Planck-Ring. Gefördert werden diese durch den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe, der 90 Prozent der Kosten (knapp 320.000 Euro) übernimmt.

Die Bushaltestellen sollen in den kommenden zwei Wochen, bis Schüler und Lehrer aus den Ferien zurückkommen, nahezu komplett fertig sein. Nur die kleinen Wartehäuschen werden vermutlich erst im Herbst installiert. Zudem entsteht an der Einmündung zur Gutenbergstraße hinter dem Schulgelände ein kleiner Wendehammer für die Busse, damit diese künftig nicht mehr das gesamte Wohngebiet am Max-Planck-Ring durchfahren müssen.

Halbseitige Fahrbahnsperrung

Der Kreisverkehr schluckt gut 460.000 Euro, auch hier kann die Gemeinde auf eine Förderung durch Bund und Land in Höhe von 70 Prozent im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes am Versorgungszentrum Finnentrop bauen.

Seit dem späten Frühjahr wird der Kreisel unter halbseitiger Fahrbahnsperrung errichtet. Zunächst wurde die Fahrbahnseite zum Freizeitbad Finto hin mit einer Tragschicht versehen und asphaltiert, so dass diese Seite bis Anfang Juli gesperrt war. Seitdem arbeiten die Tiefbauer auf der anderen Seite des Kreisverkehres. „Auch dieser Bereich ist soweit fertig. Vor wenigen Tagen wurde hier die Tragschicht eingebaut“, erläutert Ahlers. Deshalb fehle im Wesentlichen nur noch die Deckschicht. Kurz vor und kurz hinter dem neuen Kreisverkehr sind zudem zwei barrierefreie Zebrastreifen entstanden, die es Passanten künftig erleichtern sollen, die Straßenseite zu wechseln.

Verkehrssicherheit wird erhöht

Was auch Sinn und Zweck der gesamten Maßnahme ist. Denn: „Durch den Kreisverkehr wird die Verkehrssicherheit an dieser stark frequentierten Kreuzung deutlich erhöht“, betont Finnentrops Bauamtsleiter Ulrich Hilleke vor dem Hintergrund, dass am Versorgungszentrum die Mitarbeiter und Besucher des Rathauses, des Erlebnisbades „Finto“ und eben die Schüler und Lehrer aufeinandertreffen.

Wie schlussendlich der Kreisverkehr optisch gestaltet wird, das ist noch nicht klar. „Da nehmen wir die Schule dazu und sind offen für Ideen“, erklärt Hilleke. Das derzeitige Grün sei daher zunächst nur eine Übergangslösung und diene laut Katrin Ahlers dazu, dass kein Unkraut wächst.

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