Investitionen

Lennestadt: Neue Löschfahrzeuge und 900.000 Euro für Schulen

Trotz Corona werden im Rathaus Lennestadt weitreichende Beschlüsse gefasst.

Trotz Corona werden im Rathaus Lennestadt weitreichende Beschlüsse gefasst.

Foto: Privat / WP

Lennestadt.  Der Stadtrat Lennestadt hat einvernehmlich weitreichende Beschlüsse gefasst. Die Coronakrise schweißt offenbar zusammen.

Bürgermeister Hundt teilt mit, dass auch außerhalb der dringenden Fragen und Maßnahmen rund um die Eindämmung der Corona-Pandemie fraktionsübergreifend einvernehmliche politische Entscheidungen umgesetzt werden:

Das Stadtarchiv sowie die Landeskundliche Bibliothek ziehen um vom Alten Amtshaus/Museum in Grevenbrück zur Grundschule Elspe. Der Umzug erfolgt in enger Abstimmung mit dem Umzug der jetzigen Grundschule in die Räume der ehemaligen Hauptschule ab Sommerferien 2020. Neben der Nutzung mit Archiv- und Magazinräumen wird gemeinsam mit der ARGE Elspe eine dorf- und stadtbezogene Nutzung der verbleibenden Räume des Grundschulgebäudes diskutiert.

Zwei Löschfahrzeuge

Im Rahmen von Ersatzbeschaffungen wird die Anschaffung von zwei Löschfahrzeugen (LF-10) für die Löscheinheiten Halberbracht und Oberelspe ausgeschrieben. Die Anschaffungen mit einem Gesamtvolumen von etwa 600.000 Euro sollen in den Jahren 2021 und 2022 erfolgen.

Neben der Beschaffung des LF10 kann die Löscheinheit Oberelspe im Laufe des kommenden Jahres mit dem Neubau des örtlichen Feuerwehrgerätehauses an der Mescheder Straße unterhalb der Kirche rechnen. Entsprechende Architektenleistungen wurden vergeben.

Schwerpunkt Schulen

Zahlreiche bauliche und insbesondere energetische Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 900.000 Euro werden für die städtischen Schulen in Auftrag gegeben (Wärmedämmung Block D sowie die Lüftungs- und Heizungsanlage der alten Turnhalle am Gymnasium der Stadt Lennestadt, Einrichtung der Grundschule im Rahmen eines offenen Ganztages im ehemaligen Hauptschulgebäude in Elspe, Sanierungsmaßnahmen an der Janusz-Korczak-Schule in Grevenbrück.

Für Rückfragen zu diesen Themen stehen die jeweiligen Fachämter telefonisch zur Verfügung.

Bürgermeister Hundt weist daraufhin, dass es neben diesen Maßnahmen insgesamt 34 Hochbaumaßprojekte mit einem Gesamtvolumen von 6.300.000 Euro geplant sind.

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