Regionale 2025

Lennestadt will bei der Regionale 2025 wieder mitspielen

Die Kinder finden bei warmen Sommerwetter besonders die Brunnenanlage auf dem neuen Marktplatz in Altenhundem anziehend, finanziert mit Fördergeld aus der Regionale 2013.  

Die Kinder finden bei warmen Sommerwetter besonders die Brunnenanlage auf dem neuen Marktplatz in Altenhundem anziehend, finanziert mit Fördergeld aus der Regionale 2013.  

Foto: Volker Eberts / WP

Lennestadt.   Die Regionale 2013 war ein gutes Pflaster für Lennestadt, nun will die Stadt auch bei der Neuauflage Regionale 2025 wieder mit dabei sein.

Beim Stichwort Regionale bekommen Lennestadts Stadtverordnete und auch Bürgermeister Stefan Hundt immer noch Herzrasen vor Begeisterung. Millionen an Fördergeldern flossen im Rahmen der Regionale 2013 in die Stadt und niemand hätte etwas dagegen, wenn es einen weiteren Fördergeldsegen im Rahmen der Regionale 2025 geben würde. Die Weichen dazu wurden jetzt im Ausschuss für Stadtentwicklung und Bauen gestellt. Unter dem Titel „LenneSchiene 2.0“ soll das Erfolgsprojekt von damals weitergeführt werden.

Die Arbeitsgemeinschaft der Büros plan-lokal aus Dortmund und dtp aus Essen wurde von acht Kommunen an der Lenne beauftragt ein interkommunales Handlungskonzept zu erarbeiten, das im Sommer vorliegen soll. Inhalte sind Maßnahmen zur Förderung der Lebensqualität, die gleichzeitig auch eine Förderung der regionalen Wirtschaftsförderung darstellen, um zum Beispiel die Abwanderung von Facharbeitern zu stoppen.

Da sich die Regionale 2025 die Themen „Raum“, Gesellschaft“, „Wirtschaft“, Arbeit“, auferlegt hat, „passt die LenneSchiene 2.0 prima ins Profil“, so Michael Trilling vom Bereich Stadtplanung im Rathaus.

Von den acht Lenne-Kommunen von Schmallenberg bis Iserlohn müssen nun fünf Handlungsfelder des Projekts mit Leben gefüllt und Ziele formuliert werden: 1. die Lenne als ökologischer Fluss, 2. die Lenneroute als Ader der Infrastruktur, 3. das Handlungsfeld Portale mit der Weiterentwicklung wichtiger Ankunftsorte und zentraler Plätze, 4. Orte ans Wasser, um brach liegende Uferbereiche nutzbar zu machen und 5. Orte am Wasser, um an dem Fluss attraktive Begegnungs- und Lernorte zu schaffen.

In Lennestadt wurden daraus erste Ziele formuliert. Thema Portale: Die Bahnhofsareale in Meggen und Grevenbrück sollen weiter aufgewertet werden, im Handlungsfeld Orte am Wasser sind Themenrundwege geplant, die die Zugänglichkeit der Lenne fördern sollen. Außerdem sollen Spielorte geschaffen werden. In das Handlungsfeld passt auch die Weiterentwicklung des TalVital in Saalhausen zum Kneipp-Kurort.

Weitere Projekte sollen folgen

Das klingt im Moment nicht neu. Gregor Schnütgen (CDU) und Heinz Vollmer (SPD) wiesen unisono darauf hin, dass auch die Orte, die nicht an der Lenne liegen, bei der zweiten Regionale berücksichtigt werden sollten. Trilling erklärte, dass man bereits in anderen Orten nach Projekte suche, die ins Profil passen. Die jetzigen Vorschläge seien nur eine erste Skizze. „Das sind nur Oberthemen, die noch mit Leben gefüllt werden müssen.“

Bürgermeister Stefan Hundt betont: „Die LenneSchiene ist nur das erste Projekt.“ Die Stadt habe schon direkt nach dem Ende der Regionale 2013 daran weitergearbeitet. „Wir dürfen den Schwung nicht stehen lassen. Denn durch die Regionale hat ein positiver Wettbewerb stattgefunden, das hat gut getan.“ Einstimmig beschloss der Ausschuss, dass die Teilprojekte weiterentwickelt und bei der Regionale 2025 eingereicht werden sollen. Ob diese dann in die Förderung aus einem der vielen Förderprogramme kommen, hängt von der Qualität ab.

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