Bestattungswald

Letzte Ruhestätte unter Eichen in Schönau

Derzeit gibt es nur einen Bestattungswald im Kreis Olpe in Sondern..

Derzeit gibt es nur einen Bestattungswald im Kreis Olpe in Sondern..

Foto: privat

Wenden.   Planungen für Bestattungswald gehen voran. Kirchengemeinde Wenden will neue Friedhofssatzung verabschieden.

Ab 2020 soll es in Schönau einen Bestattungswald neben dem Friedhof geben. Darüber hatte Bürgermeister Bernd Clemens erstmals in der Ratssitzung am 27. März informiert. Entstehen soll dieser neben der Friedhofshalle, wo 15 Eichen stehen. Das Grundstück ist im Besitz der Kirchengemeinde.

In der nächsten Ratssitzung am 29. Mai wird die Gemeinde über den aktuellen Sachstand und das weitere Vorgehen informieren. In der Ratssitzung am 20. Februar habe die SPD-Fraktion der Verwaltung den Prüfauftrag gestellt, ob und wo in der Gemeinde künftig, neben den bisherigen Bestattungsformen, ein Friedwald angelegt werden könne. Da die Friedhöfe in der Gemeinde Wenden ausschließlich in der Trägerschaft der Katholischen Kirche stehen, habe der Bürgermeister Gespräche über die Einrichtung eines Bestattungswaldes mit dem Kirchenvorstand sowie mit Pfarrer Michael Kleineidam geführt.

Dabei habe sich herausgestellt, dass die Kirchengemeinde Wenden sich bereits in Planungen befindet, einen Teil des Friedhofes (den Bereich mit den 15 Eichen) in Schönau als Bestattungswald/Waldfriedhof künftig nutzen zu wollen. Nach Auskunft des Kirchenvorstandes Wenden soll dazu in der nächsten Sitzung des Kirchenvorstandes die neue Friedhofssatzung sowie eine erweiterte Friedhofsgebührensatzung verabschiedet werden. Anschließend müssen die Satzungen noch vom Bistum Paderborn und Münster genehmigt werden. „Ein genaues Datum, bis wann die Genehmigungen vorliegen, kann der Kirchenvorstand noch nicht bekannt geben“, so die Verwaltung.

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