Feuer

Maumke: Gartenhüttenbrand greift auf Dachstuhl über

Die Brandbekämpfung in Maumke erfolgte über die  Drehleiter. Die Feuerwehr Lennestadt war mit den Einheiten aus Grevenbrück, Maumke und Meggen  mit 50 Einsatzkräften vor Ort. 

Die Brandbekämpfung in Maumke erfolgte über die  Drehleiter. Die Feuerwehr Lennestadt war mit den Einheiten aus Grevenbrück, Maumke und Meggen  mit 50 Einsatzkräften vor Ort. 

Foto: Christopher Hendrichs / WP

Maumke.  Der Brand einer Gartenhütte sorgte in Maumke für das Übergreifen der Flammen unter den Giebel des Dachstuhls eines Zweifamilienhauses.

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Die Feuerwehr Lennestadt und der Rettungsdienst wurden am Samstag gegen 2.37 Uhr zu einem Gartenhüttenbrand nach Maumke alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten das Feuer bemerkt und wählten sofort den Notruf.

Alle Personen konnten Haus verlassen

Beim Eintreffen der ersten Einheiten der Feuerwehr Lennestadt, stellte sich die Lage deutlich größer dar. Eine Gartenhütte, die direkt an ein Zweifamilienhaus angrenzte, stand in Vollbrand. Die Flammen schlugen bereits unter den Giebel des Dachstuhls. Alle Personen hatten das Haus bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr eigenständig verlassen können.

Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr und zuvor mehreren Löschversuchen mit Feuerlöschern seitens der Anwohner konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl nicht mehr verhindert werden. Infolgedessen wurden umgehend weitere Einheiten zur Einsatzstelle nachalarmiert. Mit einem Trupp unter Atemschutz versuchte man zunächst, die Flammen im Giebel weiter einzugrenzen. Ein weiterer Trupp ging zur Brandbekämpfung der Gartenhütte vor.

Feuerwehrmann leicht verletzt

Hierbei stürzte ein Feuerwehrmann und zog sich leichte Verbrennung am Arm zu. Die für den Eigenschutz der Feuerwehr alarmierten Malteser behandelten den Feuerwehrmann. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich.

Über die Drehleiter deckte die Feuerwehr Teile der Dachpfannen ab und löschte das Feuer, das sich bereits bis hinauf zur Dachfirst ausgebreitet hatte. Im Gebäude ging ein weiterer Trupp in den ausgebauten Dachstuhl vor. Glücklicherweise hatte sich das Feuer hauptsächlich nur auf die Dachhaut unterhalb der Dachpfannen beschränkt. An einem geplatzten Dachfenster verhinderte man von innen die Ausbreitung des Feuers auf die Wohnung im Dachgeschoss.

Um den Schaden im Gebäude durch den Brandrauch so gering wie möglich zu halten, brachte man einen mobilen Rauchvorhang in Stellung. Eine zusätzliche Überdruckbelüftung mit einem Hochleistungslüfter drang den Brandrauch aus der Wohneinheit. Zwar konnte das Feuer nicht direkt in die Wohnung eindringen, dennoch machte der Brandrauch, das Löschwasser und starke Risse durch die Hitze des Feuers eine der beiden Wohnungen zunächst unbewohnbar.

Nachdem das Dach durch eine Wärmebildkamera mehrfach kontrolliert wurde, konnte man die Anzahl der Einsatzkräfte gegen 6 Uhr reduzieren. Lediglich die örtliche Feuerwehr aus Maumke und die Drehleiter verblieben noch für etwa zwei Stunden an der Einsatzstelle.

Während der gesamten Löscharbeiten versorgten Anwohner die Rettungskräfte von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr mit heißen und kalten Getränken sowie mit Lebensmitteln. „Eine für Rettungskräfte heutzutage nicht mehr selbstverständliche Geste, die von allen sehr positiv aufgenommen wurde. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die fleißigen und freundlichen Anwohner, die unsere Arbeit so tatkräftig unterstützt haben“, betonte Pressesprecher Christopher Hendrichs.

Ermittlungen zur Brandursache laufen

Die Feuerwehr Lennestadt war mit den Einheiten aus Grevenbrück, Maumke und Meggen mit 50 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls waren die Malteser und die Polizei an der Einsatzstelle. Brandermittler der Kriminalpolizei haben noch in der Nacht die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen der Feuerwehr Lennestadt keine Informationen vor.

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