Kreisfeuerwehrtag

Meggen lädt zum Familientreffen der Feuerwehren ein

Angeführt vom Tambourcorps Meggen unter Leitung von Thomas Krippendorf marschieren die Feuerwehrleute und Ehrengäste in die Schützenhalle.

Foto: Nicole Voss

Angeführt vom Tambourcorps Meggen unter Leitung von Thomas Krippendorf marschieren die Feuerwehrleute und Ehrengäste in die Schützenhalle.

Meggen.   Landrat Beckehoff ist voller Lob für die 1600 Feuerwehrleute und Sanitäter in den sieben Kommunen: „Unverzichtbare Stütze der Gemeinschaft.“

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Zum Kreisfeuerwehrtag, dem großen Familientreffen der Feuerwehren im Kreis Olpe, wie Landrat Frank Beckehoff das Treffen nannte, begrüßten auch Kreisbrandmeister Christoph Lütticke und Michael Beckmann, stellvertretender Bürgermeister, am Samstag die Blauröcke und Ehrengäste aus allen sieben Kommunen in Meggen. Beckehoff freute sich, dass die Veranstaltung auf so große Resonanz stieß: „Es ist ein gutes Zeichen für den Zusammenhalt und das Miteinander, das die Kameradinnen und Kameraden der sieben Wehren im Kreisgebiet pflegen.

Feuerwehrleute und Sanitäter genießen das höchste Ansehen und erreichen in der Berufe-Rangliste die höchsten Vertrauenswerte.“ Und weiter: „Sie leisten in ihrer Freizeit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Vieles, was Sie in Ihrem sozialen, ehrenamtlichen Engagement tun, geht über das reine Feuerlöschen hinaus. Sie sind immer da, wo Hilfe gebraucht wird, rund um die Uhr, an allen Tagen des Jahres, für alle Menschen im Kreisgebiet und auch darüber hinaus. Wir können uns im Kreis Olpe glücklich schätzen, dass sich so viele Menschen in den sieben Feuerwehren engagieren.“

Dienst am Nächsten

Immerhin seien es über 3400, von denen rund 1600 zur Einsatzabteilung gehören: „Daher möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen im Namen der Bürgerinnen und Bürger des Kreises Olpe für Ihren Dienst für unser Gemeinwesen zu danken. Wir können froh und dankbar sei – und da schließe ich auch die Mitglieder der Hilfsdienste und die Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Leitstelle ein, dass sie da sind und kommen, wenn wir in Not sind.“

Christoph Lütticke, Kreisbrandmeister betonte: „Wir freiwilligen Feuerwehren sind eine unverzichtbare Stütze der Gemeinschaft und verdienen Anerkennung und Aufmerksamkeit. So ist es immens wichtig, dieses Ehrenamt weiter zu stärken, damit es nachhaltig attraktiv bleibt.“ Christoph Lütticke bedankte sich für das Geleistete und hob ferner hervor, dass gerade in einer Zeit des voranschreitenden Verlust an Solidarität die Feuerwehren ein Beweis dafür seien, dass es den Dienst am Nächsten, den Schutz des Hab und Gut des Anderen sowie Bürgersinn und Bürgernähe noch gebe.

Nach dem Totengedenken ging der Kreisbrandmeister auf die besonderen Not- und Krisensituationen ein, die die Wehrleute im Privatleben belasten und mit denen sie nicht alleine gelassen werden dürfen. Aus diesem Grund gebe es qualifizierte und professionelle Personen, die als Fachberater in der Seelsorge zur Seite stünden.

Neuer Fachberater Seelsorge

So freute es Christoph Lütticke, Tobias Schrottke (Feuerwehr Ennest) zum Fachberater Seelsorge zu ernennen und überreichte ihm die Ernennungsurkunde.

Michael Beckmann ging auf die lange Feuerwehrgeschichte, die in Meggen vor 112 Jahren mit der Gründung durch 42 Wehrmänner begann. Im Festzug marschierten die Blauröcke von der Sekundarschule Hundem-Lenne in die Schützenhalle.

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