Tradition

Meiler-Tage in Oberhundem mit tollem Programm

Matthias Kaul hat alles gegeben.

Matthias Kaul hat alles gegeben.

Foto: Nicole Voss / WP

Oberhundem.  Die Meiler-Tage in Oberhundem locken viele Gäste - auch aus den umliegenden Orten - an. 25 ehrenamtliche Helfer.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

„Es war einer der besten Meiler aller Zeiten“, bilanziert Guido Schwermer, Vorsitzender des Ortsverbandes (Hallenbauverein) Oberhundem, den zehntägigen Meiler in Oberhundem.

Abwechslungsreiches Programm

Wandergruppen, Vereine, Clubs und Familien waren auf dem idyllischen Fleckchen Erde mitten im Wald zu Gast und genossen das schöne Ambiente und das abwechslungsreiche Programm. Das täglich wechselnde Programm hatte für jeden etwas zu bieten. Ob Handwerkertag, Kindertag, Rockveranstaltung und Seniorennachmittag - alle Veranstaltungen waren stark frequentiert.

Letztgenannte Veranstaltung war laut Guido Schwermer ebenso wie der Sauerländer Abend besonders gut besucht. „Den Senioren hat es so gut gefallen, dass viele auch am Abend geblieben sind“, freut sich Schwermer, der seinen Dank auch den Besuchern ausspricht, die mit ihrer Anwesenheit zum Gelingen beitrugen.

Bestens organisiert

Die Großveranstaltung, die nicht nur die Ortsbewohner anlockte, sondern auch viele Gäste aus den umliegenden Orten und dem angrenzenden Siegen-Wittgensteiner Land, war bestens organisiert. Das siebenköpfige Meilerteam hatte ebenso alle Hände voll zu tun, wie die etwa 25 ehrenamtlichen Helfer, die täglich in zwei Schichten im Einsatz waren.

Zum Team zählte auch Meiler-Neuling Matthias Kaul (wir berichteten). Der Wuppertaler mit verwandtschaftlichen Beziehungen nach Oberhundem schwärmte im Gespräch mit unserer Zeitung von den zahlreichen, neuen Eindrücken, die er in den zehn Tagen gewinnen konnte. „Überrascht hat mich der

Duft des Meilers nach Essig-Essenz“, so Matthias Kaul. Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Uni Wuppertal ging den Köhlern zur Hand und schöpfte seit dem ersten Aufbrechen des Meilers am Freitag auch fleißig Kohle heraus. „Der Schlafmangel ist schon anstrengend, aber die Kameradschaft untereinander macht es wett. Ich bin überrascht, wie viel Kohle aus einem Meiler entnommen werden kann. Ich hoffe, dass ich die positiven Aspekte noch lange in Erinnerung behalte. Ich habe jetzt noch eine Woche Urlaub. Die brauche ich auch“, räumt Matthias Kaul ein.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben