Stellungnahme

Nach Kritik: Unitymedia will Probleme im Kreis Olpe beheben

Unitymedia steht zu seinem Wort und will alle Probleme im Kreis Olpe beseitigen.

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Unitymedia steht zu seinem Wort und will alle Probleme im Kreis Olpe beseitigen. Foto: dpa

Köln/Kreis Olpe.   Nach den erneuten Protesten über Störungen im TV-, Internet- und Telefonnetz von Unitymedia und einer Anfrage unserer Zeitung meldet sich die Unitymedia-Presseabteilung zu Wort.

Pressesprecher Olaf Winter zum Vorwurf, die Situation habe sich nicht verbessert: „Zunächst einmal haben wir an dem Netzknotenpunkt (Fiber Node) in Lennestadt gearbeitet, an dem besonders viele Auffälligkeiten und Fehler festgestellt wurden.“ An einem Verstärkerpunkt an der Agathastraße 38 sei eine defekte Glasfaserkupplung ausgetauscht worden: „Danach kam das Signal sauber am nächsten Verstärkerpunkt an, was zu einer deutlichen Verbesserung....ab diesem Verstärkerpunkt geführt hat.“

Datendurchsatz stabiler

An weiteren 38 Verstärkerpunkten hätten die Techniker Abschlusswiderstände ersetzt und das Signal neu eingepegelt. Nach Bearbeitung der erfassten Einstrahlungen und technischen Mängeln in der Kaskade sei der Datendurchsatz im Fiber Node deutlich stabiler geworden. Laut Rückmeldung von Kunden am Mittwoch (19. Juli) habe sich die Qualität „seitdem klar verbessert“.

In Sachen „Abschaltung der analogen TV-Programme“ versicherte Winter, eine weitere Verbesserung der Internetsituation werde sich mit der „Neusortierung der Sendefrequenzen (beginnt in Wellen ab Ende August) einstellen. Unitymedia werde nach abgeschlossener Umstellung auf volldigitales Fernsehen seine Netzkapazitäten „neu ordnen und optimiert.“ Nebeneffekt: Größere Kapazitäten für Internetdienste.“ Zum Thema „Wasserschaden Lennestadt“ sagte Winter, Ende der 28. Kalenderwoche habe man eine „nassgelaufene Kupplung ausgetauscht“.

Zum von der Protestgruppe geäußerten Misstrauen, angekündigte Investitionen brächten möglicherweise doch nicht den zugesagten Erfolg, nahm Winter wie folgt Stellung: „Wir haben klar gesagt, dass wir über die zeitnah möglichen Reparaturen eine schrittweise Verbesserung und Stabilisierung der Netzqualität anstreben. Diese Arbeiten laufen nach Plan. Und wir stehen weiterhin zu unserem Wort, dass die aktuellen Probleme Ende 2017 beseitigt sein werden.“ Der Großteil der bisherigen Arbeitsschritte habe außerhalb der Wohnhäuser, im Straßenbereich, an Verstärkerpunkten stattgefunden.

Zusammenarbeit mit Tiefbauamt Olpe

Auf die Frage nach dem weiteren Zeitplan im Kreis Olpe antwortete Winter: „Wir beobachten die Performance im gesamten Netzbereich weiter aufmerksam, um die Signalqualität weiter stabil zu halten. Durch gute Zuarbeit des Tiefbauamtes Olpe werden wir den für September angekündigten Node-Split in Olpe bereits im August umsetzen. Im September folgt dann der Node-Split in Wenden und Ende des Jahres teilen wir den Node in Lennestadt.“

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