Unfall

Nach Unfall in Finnentrop: 17-Jährige weiter in Lebensgefahr

Am Tag nach dem tödlichen Unfall wurde ein Herz aus Kerzen an die Unfallstelle gelegt.

Am Tag nach dem tödlichen Unfall wurde ein Herz aus Kerzen an die Unfallstelle gelegt.

Foto: Barbara Sander-Graetz

Rönkhausen.  Nach dem tödlichen Unfall in Finnentrop soll der Verursacher nächste Woche vernommen werden. Die Schule der Verstorbenen verfasste einen Nachruf.

Zwei Tage nach dem Unfall auf der B 236 in Rönkhausen, bei der eine 17-jährige Fahrerin eines Leichtkraftrades gestorben war, schwebt die 17-jährige Beifahrerin weiterhin in Lebensgefahr. Das bestätigte Michael Klein, Pressesprecher der Polizei im Kreis Olpe, auf Nachfrage dieser Redaktion.

Der Unfallverursacher, ein 30-jähriger Autofahrer, wurde bislang noch nicht vernommen. Aber: „Er ist von uns angeschrieben worden, damit wir seine Aussage aufnehmen können“, so Klein. Das werde auf einen Termin in der kommenden Woche hinauslaufen. „Allerdings steht ihm natürlich das Recht zu, keine Angaben bei uns machen zu müssen, wenn er sich damit selbst belastet.“ Nach dem tödlichen Unfall am Montagmorgen besteht nämlich der Verdacht der fahrlässigen Tötung.

Gymnasium der Stadt Lennestadt verfasst einen Nachruf

Sowohl in Rönkhausen als auch am Gymnasium der Stadt Lennestadt, wo die beiden 17-Jährigen zur Schule gegangen sind, sitzt der Schock nach wie vor sehr tief. Angehörige, Freunde und Bekannte zünden regelmäßig Kerzen an, legen eine Gedenkminute ein und setzen somit ein Zeichen für den Zusammenhalt. Auf der Homepage hat das Lennestädter Gymnasium einen Nachruf auf die Verstorbene verfasst. Dort heißt es unter anderem: „Sie wird in unserem Herzen weiterleben.“

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