Wellness

Neue Attendorner Ruhe-Oase hilft mit Kakao, Ölen und Yoga

Im Sackhof 2 ist die neue Ruhe-Oase GiVa. Die Inhaberinnen Gina Lacirignoela (42) und Valeria Mauro (28) haben sich mit dem Co-Working Space einen Traum erfüllt.

Im Sackhof 2 ist die neue Ruhe-Oase GiVa. Die Inhaberinnen Gina Lacirignoela (42) und Valeria Mauro (28) haben sich mit dem Co-Working Space einen Traum erfüllt.

Foto: Sophie Beckmann / WP

Attendorn.  GiVa heißt der neue Co-Working Space in Attendorn. In der Ruhe-Oase sollen Menschen zu sich selbst finden; und das durch Öle und Kakao.

„Bitte Schuhe ausziehen“ – ein Schild weist im Eingangsbereich darauf hin. Bevor Kunden die Treppe hochgehen und einen Ort der inneren Ruhe betreten, müssen sie in bereitstehende Pantoffeln schlüpfen. Dann geht es über eine Wendeltreppe in den lichtdurchfluteten Raum.

Unter dem Motto „Berühren, bewegen, begleiten“ hat die Wellness-Oase GiVa in Attendorns Innenstadt (Im Sackhof 2) eröffnet. Es ist ein sogenannter Co-Working Space. Der Name ist geprägt durch die beiden Inhaberinnen Valeria Mauro und Gina Lacirignoela. Neben den beiden Frauen gibt es noch acht weitere „Wegbegleiter“ in dem Co-Working Space. Eine davon ist Stephanie Vetter. Die 52-Jährige wird auch „Die Implusgeberin“ genannt. Sie hilft beispielsweise Kindern und Erwachsenen dabei, Lernblockaden zu lösen. Für Hypnosen ist Marius May zuständig. Und die 55-jährige Hiltrud Stuff wendet eine besondere Art der Massage an.

Marma Chikitsa

„Spürst du schon etwas?“, fragt Gina Lacirignoela ihre Kundin und hält ihr ein Öl unter die Nase. Beide sitzen sich gegenüber. Die Kundin hat die Augen geschlossen, atmet tief ein und antwortet: „Das riecht nach Klebstoff.“ Gina fragt weiter: „Also ein unangenehmes Gefühl?“ – „Ja.“ Dann greift die gelernte Yoga-Lehrerin zum nächsten Öl und wartet gespannt auf die nächste Reaktion ihrer Kundin. Die Anwendung nennt sich „Marma Chikitsa“, erklärt Gina Lacirignoela.

Dabei versucht die 42-Jährige, Gefühle und Gedanken aus dem Unterbewusstsein in das Bewusstsein zu holen. Insgesamt habe sie 39 verschiedene Öle. Und bei der Methode gibt eine strikte Reihenfolge, in der die Kunden an den Fläschchen riechen sollen. „Im Riechsinn sind alle Sinne vereint“, sagt Gina. Die Öle seien bestimmten Themen zugeordnet. Sie kommuniziert bei der Anwendung mit den Menschen. „Es ist ein Prozess der Erkenntnis.“ Wie viele verschiedene Öle angewendet werden, ist ganz unterschiedlich. „Manchmal gehen die Menschen schon nach drei Ölen in den entspannten Zustand über.“ Das heißt, der Kunde legt sich auf eine Massageliege. Dann begleitet Gina ihn durch den ganzen Prozess. „So kommen meist Sachen hervor, die ganz tief drin sitzen.“

Kakao als kleines „Wundermittel“

Nicht nur Öle sollen tiefsitzende Sorgen und Gedanken freilassen, auch Kakao solle helfen, den Mensch und die Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Und zwar mithilfe einer Kakaozeremonie. Aber was ist das? Sitzen viele Menschen bei einer Art Kaffekränzchen und trinken Kakao? Oder reiben sie sich gar mit dem Kakaopulver ein? Nicht so wirklich, erklärt Valeria Mauro.

Bei der Zeremonie wird roher Kakao nach speziellem Rezept zubereitet. Das wird allerdings nicht verraten. Dann sitzt die Gruppe zusammen, meditiert, tauscht sich aus und öffnet ihr Herz füreinander. Währenddessen wird doch, wie von unserer Redaktion erwartet, der leckere Kakao getrunken. Denn dieser soll eine loslösende und versöhnende Wirkungen haben. „GiVa“ verspricht, dass man im Zeichen der Liebe und mit einem Herz voll Kraft und Freude herausgeht.

Neben den eher außergewöhnlichen Anwendungen gibt es auch Yoga-Kurse, Make-Up Angebote, Gesichtsbehandlungen und verschiedene Massagen. Valeria Mauro bietet außerdem Yoga für Schwangere, Kinder und Yoga in der Mittagspause an. „Viele haben keine Zeit, aufgrund ihres Berufs. Da sollen sie in 20 Minuten einfach mal runterkommen. Danach können sie sich wieder voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren“, sagt die 28-Jährige. Yoga-Fanatiker können sogar gemeinsam mit Gina Lacirignoela in einen Yoga-Urlaub fahren. Dieser wird vom 12. bis 19. April stattfinden.

Yoga-Urlaub mit Gina

Geplant war das ganze eher weniger. Erst vor einem Jahr haben sich die beiden Frauen kennengelernt. „Valeria ist zu meiner Yoga-Stunde gekommen“, erzählt Gina Lacirignoela. Beide haben schnell festgestellt, dass sie den gleichen Traum haben. In ihren Augen ist „Großes nur gemeinsam erreichbar“; daher auch die Idee des Co-Working Spaces. Innerhalb weniger Wochen haben Valeria und Gina das Ganze mithilfe vieler Freunde hergerichtet. Ein großer lichtdurchfluteter Yoga-Raum, direkt daneben eine kleine Küche; dort gibt es für Kunden immer frischen Tee. Ein paar Schritte weiter sind die Räume für Hypnose, Massage und Co.

„Giva“ sei mehr als eine Wellness-Oase. Es sei ein Ort sein, wo Menschen die innere Ruhe und zu sich selbst finden. Ein Ort an dem Erkenntnisse gesammelt und Blockaden gelöst werden. die Idee des Co-Working Spaces. „Giva“ sei mehr als eine Wellness-Oase.

Es soll ein Ort sein, wo Menschen die innere Ruhe und zu sich selbst finden. Ein Ort, an dem Erkenntnisse gesammelt und Blockaden gelöst werden, sagen die beiden Yoga-Lehrerinnen und blicken gespannt in die Zukunft. Mehr Informationen zu den Angeboten finden Sie unter www.givaattendorn.de

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