Renovierung

Neuer Anstrich und neues Dach für Heggener Kirche

Die Bauarbeiter beim Hochhieven der Gerüstteilen an der Heggener St. Antonius Einsiedler Pfarrkirche. 

Die Bauarbeiter beim Hochhieven der Gerüstteilen an der Heggener St. Antonius Einsiedler Pfarrkirche. 

Foto: Meinolf Lüttecke / WP

Heggen.  Die Renovierungsarbeiten an de Heggener Pfarrkirche laufen seit Mitte Mai. Die Fertigstellung ist Ende August geplant

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Dass die St. Antonius Einsiedler Pfarrkirche von außen renoviert wird, kann jeder erkennen, der durch den Ort kommt. Mitte Mai begannen die aufwendigen Einrüstungsarbeiten und wenn das Wetter mitspielt und es in der nächsten Zeit nicht zu heiß und nicht zu regnerisch ist, dann können die Arbeiten Ende August beendet werden. Dann erstrahlt die weithin sichtbare Kirche, deren Turm einschließlich Kugel, Kreuz und Hahn die stolze Höhe von 64 Metern aufweist, in neuem Glanz.

Die vor dieser Baumaßnahme letzte Außenrenovierung erfolgte damals in vier Bauabschnitten. Seinerzeit wurde die mit Bruchsteinen gebaute Kirche mit einem Kalkputz versehen. Die endgültige Fertigstellung war im Jahre 1987. Vor zwei Jahren begutachtete das Bauamt des Erzbistums Paderborn die erheblichen Reparaturstau aufweisende Außenfassade und das Innere des Gotteshauses. Es folgte grünes Licht für die Renovierung.

„Eberhard“ verursacht Turmschaden

Da die Dachflächen von unten nicht ausreichend einsehbar sind, wurde mit einem Sachverständigen eine Begehung durchgeführt. Diese ergab, dass auch das Kirchendach erneuerungsbedürftig ist. Das Gute ist, es können Synergien genutzt werden, da das Flächengerüst auch für die erforderlichen Dachdeckerarbeiten genutzt werden kann.

Für alle sichtbar, verursachte das Sturmtief „Eberhard“am 10. März einen Schaden am Turm. Eingedrungener Frost war die Ursache, dass der Putz an einer Turmfläche hohl war und dieser sich beim Sturm löste und zu Boden fiel. Die für den Startschuss sehnlichst erwartete Genehmigung aus Paderborn erhielt die mit rund 2400 Katholiken größte Gemeinde des Pastoralverbundes Bigge-Lenne-Fretter-Tal am 25. April. Einen Monat später erfolgte bereits die Einrüstung und das Anbringen eines Schutznetzes. An der höchsten Stelle ist das Gerüst 35 Meter. Die Malerarbeiten gestalten sich so, dass die Fassade zunächst gereinigt und der Außenputz an den Fehlstellen vervollständigt wird. Anschließend erhält die komplette Putzfläche zunächst einen Grundanstrich und dann den Deckanstrich.

Innenrenovierung im Anschluss

Dabei brauchen sich die Heggener nicht an einen neuen Farbton gewöhnen, denn es wird der bisherige „gebrochene Weißton“ erneut genommen. Parallel laufen die Dachdeckerarbeiten.

Für die bisherige Altdeutsche Doppeldeckung erhält das Kirchendach zukünftig eine Altdeutsche Einfachdeckung mit spanischem Schiefer.

Die Ziffernblätter der Kirchturmuhren bekommen einen neuen Anstrich, da ein Teil der Farbe abgeblättert ist. Im Rahmen der Dachdeckarbeiten wird die Kupferdeckung des Turms noch überprüft. Der geschäftsführende Vorsitzende des Kirchenvorstands, Herbert Stipp, und Andre Sondermann, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, betonten im Gespräch mit dieser Zeitung: „Den größten Teil der Kosten für die Außenrenovierung der denkmalgeschützten Kirche übernimmt das Erzbistum Paderborn.“

Da die Kirchengemeinde Heggen in den letzten Jahrzehnten durch gutes Wirtschaften Rücklagen gebildet hat, stehen diese jetzt für den Eigenanteil zur Verfügung. Nach Abschluss dieser Baumaßnahme wird die Innenrenovierung der Pfarrkirche folgen.

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