Attendorn

Neuer Wirt im neuen „Fasskeller“

Dimitrios Archontakis (rechts) eröffnet mit seiner Frau Katerina den "Fasskeller" am Alten Markt in Attendorn. Sohn Georgios (links), ein angehender Koch, hilft den Eltern in seiner Freizeit mit.

Foto: Peter Plugge

Dimitrios Archontakis (rechts) eröffnet mit seiner Frau Katerina den "Fasskeller" am Alten Markt in Attendorn. Sohn Georgios (links), ein angehender Koch, hilft den Eltern in seiner Freizeit mit. Foto: Peter Plugge

Attendorn.   Belebung für die Attendorner Gastronomie im Herzen der Stadt

Den ganzen Sommer über war die Gastwirtschaft am Alten Markt in Attendorn, früher der Anlaufpunkt für die Attendorner Jugend und mit seiner großen Außengastronomie bei schönem Wetter Treffpunkt für Einheimische wie Touristen, geschlossen. Jetzt geht es endlich mit dem neuen, in Attendorn aber nicht unbekannten Wirt Dimitrios Archontakis, unter dem altem Namen „Fasskeller“, weiter.

Der 50-jährige Archontakis ist Gastronom mit Leib und Seele, war von 2000 bis 2006 Pächter des legendären „Flair“ in der Hansestadt, wo er gerne lebt. Auch wenn ihm seinerzeit gesagt wurde: „Es ist nicht schlimm, dass Du ein Grieche bist. Schlimmer ist, dass Du aus Olpe kommst“, erzählt er mit einem breiten Lächeln.

Zunächst nur kleine Karte

Bereits vor der letzten Verpachtung hatte er Kontakt zur InBev-Gruppe, die die Gaststätte unter Vertrag hatte, „doch die Konditionen stimmten nicht“.

Jetzt, nach dem Wechsel zur Krombacher Gruppe, wurde man sich einig, und am 27. Oktober will Dimitrios Archontakis mit seiner Frau Katerina und unterstützt von Sohn Georgios, der eine Kochlehre absolviert, den neuen „Fasskeller“ eröffnen. Ein geschickter Schachzug, wird der Name in Attendorn doch immer noch für die Lokalität verwendet.

Derzeit ist der Gastraum noch eine Baustelle, doch die soll sich bald in eine gemütliche, eher rustikal gehaltene Kneipe verwandeln. Das kühle Lounge-Konzept, das nie so richtig funktioniert hat, hat ausgedient. Dimitrios Archontakis will seinen Gästen ein gemütliches Ambiente bieten, von ersten Kaffee morgens um 9 bis zum Cocktail abends spät. Und das ohne Ruhetag.

„Ich habe eine Ausbildung zum Barista absolviert und werde meinen Gästen speziell für uns geröstete Kaffeesorten anbieten“, berichtet er. In der Anfangsphase, die Küche muss noch komplett umgebaut werden, wird es ab mittags eine kleine Karte mit Vorspeisen, wenigen griechischen Gerichten, „die fehlen in Attendorn“, frischen, knackigen Salaten, einem Steak, Lamm und einem wechselnden Fischgericht geben.

Ab Januar, wenn sich das Team gefunden hat und die neue Küche da ist, soll die Speisekarte um deutsche Gerichte erweitert werden, die auch auf die Mittagspause zugeschnitten sein sollen. Die frischen Zutaten sollen möglichst von heimischen Erzeugern kommen.

Markise mit Heizstrahlern

Den Gastraum wird eine Theke prägen, „an der man ein gepflegtes Bier genießen kann“. An der Fensterfront zur Niedersten Straße werden Stehtische aufgestellt, ansonsten Tische, an denen man gemütlich essen kann. Auf dem Alten Markt wird es wieder eine große Außengastronomie mit neuem Mobiliar geben, zur Kirche hin eine große Markise mit Heizstrahlern, auch für die Raucher.

An den Wochenenden soll, nachdem die Küche geschlossen hat, ein DJ dem Alter der anwesenden Gäste entsprechende Musik auflegen.

Dimitrios Archontakis ist der menschliche Kontakt wichtig. Er möchte „Gäste begrüßen und Freunde verabschieden“.

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