Blaulicht

Olpe: 90.000 Euro Sachschaden bei Lkw-Unfall auf der A 45

Das Führerhaus des Lkws nach dem Unfall auf der A 45 bei Olpe. 

Das Führerhaus des Lkws nach dem Unfall auf der A 45 bei Olpe. 

Foto: Kai Osthoff / WP

Olpe.  Eine schwerverletzte Person und 90.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz des schweren Lkw-Unfalls auf der A 45. Die Polizei nennt erste Details.

Zu dem schweren Lkw-Unfall am Mittwochmorgen, 15. Dezember, hat die Autobahnpolizei am Donnerstagmorgen erste Details veröffentlicht. Den Zeugenaussagen zufolge war zum Unfallzeitpunkt gegen 9.50 Uhr ein 54-Jähriger aus Lüdinghausen mit seinem Lkw in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs. Auf der Verzögerungsspur im Autobahnkreuz Olpe musste er sein Fahrzeug aufgrund stockenden Verkehrs abbremsen. Der hinter ihm fahrende 25-Jährige bemerkte dies aus bislang ungeklärter Ursache offenbar zu spät. Er leitete eine sofortige Bremsung ein. Sein Lkw prallte trotzdem zunächst rechts gegen die Leitschutzplanke und anschließend gegen den vor ihm fahrenden Sattelzug.

Der 25-Jährige aus Lennestadt wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde lebensgefährlich verletzt. Der 54-Jährige wurde nur leicht verletzt und begab sich selbst in ärztliche Behandlung. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 90.000 Euro.

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Wegen der Unfallaufnahme und notwendigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten auf der Fahrbahn war die Autobahn drei Stunden gesperrt. Durch den Ausweichverkehr kam es in der Olper Innenstadt zu massiven Staus und Verkehrsproblemen.

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