Blaulicht

Olpe: Stark alkoholisierter Mann fährt Stromkasten kaputt

Die Polizei im Kreis Olpe (hier ein Symbolbild) hatte es am Wochenende mit drei Trunkenheitsfahrten zu tun.

Die Polizei im Kreis Olpe (hier ein Symbolbild) hatte es am Wochenende mit drei Trunkenheitsfahrten zu tun.

Foto: Tom Thöne / FUNKE Foto Services

Kreis Olpe.  Der Mann (55) war am Sonntag in Olpe gegen einen Stromkastenverteiler gefahren und dann geflohen. Doch die Polizei kam ihm auf die Schliche.

Am Wochenende hielt die Polizei im Kreis Olpe drei Autofahrer an, die unter Alkoholeinfluss standen und deshalb Unfälle verursachten. Gleich zwei Autofahrer winkten die Beamten aus Attendorn am Samstag aus dem Verkehr. Zunächst beobachteten die Polizisten einen 55-Jährigen, der in Schlangenlinie und sehr langsam die Heldener Straße befuhr. Die Beamten hielten ihn an und stellten in der Atemluft einen deutlichen Alkoholgeruch fest. Zudem waren seine Augen glasig und er fiel durch einen unsicheren Gang auf. Da er einen freiwilligen Atemalkoholtest ablehnte, wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt.

Am selben Abend, gut drei Stunden später, meldete ein Zeuge der Polizei einen weiteren Pkw-Fahrer, der ihm aufgefallen war, weil dieser ihn zunächst riskant überholt hatte, dann eine Ampel bei Rot überfuhr und letztlich an einer Tankstelle stoppte, um sich dort Alkohol zu kaufen. Beim Aussteigen wies der Mann auch Gleichgewichtsstörungen auf. Der 45-Jährige gab gegenüber den Polizisten den Alkoholkonsum zu. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen positiven Wert.

Führerschein einbezogen

Am Sonntagabend ereignete sich dann ein Verkehrsunfall in Olpe in der Straße Zum Stein. Nach ersten Angaben war der Fahrer eines dunklen Audi gegen einen Stromverteilerkasten gefahren und anschließend geflüchtet. Die Beamten konnten schließlich den Fahrer des Audi zu Hause ermitteln, das Fahrzeug stand beschädigt in der Garage. Der 55-jährige Tatverdächtige stand deutlich unter dem Einfluss von Alkohol, sodass eine Blutprobe angeordnet wurde. Den Führerschein zogen die Beamten ein. Da mehrere Haushalte nach dem Unfall ohne Strom waren, übernahmen Mitarbeiter eines Energieversorgers die Reparatur des Verteilerkastens. Der Gesamtschaden liegt im vierstelligen Bereich.

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