Großprojekt am Obersee

Olpe wartet auf Café Extrablatt: Eröffnung im Mai

Das Großprojekt direkt am Olper Obersee nimmt zunehmend Gestalt an. Im Bild links das künftige Café Extrablatt, rechts das Gebäude, in dem das neue Hotel einzieht. Nächster Schritt: Die große Halle u. a. für den für Indoor-Spielplatz.

Das Großprojekt direkt am Olper Obersee nimmt zunehmend Gestalt an. Im Bild links das künftige Café Extrablatt, rechts das Gebäude, in dem das neue Hotel einzieht. Nächster Schritt: Die große Halle u. a. für den für Indoor-Spielplatz.

Foto: Josef Schmidt

Olpe.   Indoor-Vergnügen, Gastronomie und Hotel: Sieben-Millionen-Projekt im Mai 2019 fertig.

Das Großprojekt der Gebrüder Olaf, Dirk und Carsten Hütte am Olper Obersee nimmt zunehmend Gestalt an. Wer den Biggerandweg entlang des ehemaligen Sibo-Geländes spaziert oder von der gegenüberliegenden Seite in Höhe des Bootshauses einen Blick auf die neuen Gebäude wirft, kann sich bereits eine präzise Vorstellung von der Größenordnung machen, die das Sieben-Millionen-Projekt haben wird.

Olaf Hütte, der das gesamte Projekt managt, hat sich an diesem Morgen Zeit für uns genommen, um uns und die Öffentlichkeit auf den neusten Stand zu bringen: „Im Mai 2019 sollen alle drei Gebäude fertig sein“, steht ihm die Vorfreude auf den Eröffnungs-Termin ins Gesicht geschrieben.

Ausblick auf Wasser und Herbstwald

Kein Wunder: Die strahlende Sonne lässt an diesem Morgen einen herrlichen Ausblick auf den Obersee und die gegenüberliegende herbstliche Farbenpracht des Laubwalds in der „Wüste“ zu.

Vor allem aus dem Café Extrablatt wird der Kunde durch die gläsernen Front eine attraktive Perspektive eröffnet. Nicht zuletzt die großzügige Dachterrasse mit dem zentralen Wintergarten plus Flügeldach dürften bei den Gästen dann besonders begehrt sein. Ein Hingucker ist auch die stattliche Treppenanlage, die ein wenig an Siegens neue Ufer erinnert. Auch dort unmittelbarer Nachbar: das Café Extrablatt.

Einen Vorteil gegenüber der innerstädtischen Konkurrenz hat die Gastro-Kette am Obersee auf jeden Fall: „Parkplätze gibt es genug“, grinst Hütte. Vermutlich etwa 120.

Etwas unscheinbar kommt neben dem „Extrablatt“ das neue einstöckige Pultdach-Hotel daher: „Hier entstehen insgesamt 14 Zimmer“, erklärt Hütte, „das wird wie ein Motel.“ Check-In und Check-Out für die Motel-Suiten werde vom Café Extrablatt aus gemanagt, ansonsten, so Hütte, „ist das eher ein voll automatisierter Betrieb.“

Vier Bereiche in großer Halle

Das mit Abstand größte Gebäude des Projekts biggeSeefront lässt sich bisher nur erahnen, Fundamente und Randsteine machen aber die Größenverhältnisse schon deutlich: „Die Halle wird etwa 80 mal 25 Meter groß sein, rund 2100 Quadratemeter Platz bieten“, sagt Hütte.

Nach mehreren Planungs-Änderungen, so der Olper Fitness-Studio-Besitzer, stehe jetzt fest, was dort reinkomme: „Es wird insgesamt vier Komponenten enthalten. Eine Trampolin-Arena, ein Indoor-Spielplatz, einen Bereich für virtuelle Erlebnisse und eine Beauty-Abteilung.“ Den neu in die Planung aufgenommenen Bereich für Schönheit und Wohlbefinden inklusive Friseur-Salon werde der Attendorner Mario Lupo übernehmen. Hütte: „Das sollte ursprünglich im Hotel Platz finden, muss aus architektonischen Gründen jetzt aber in die Indoorhalle einziehen.“

Während der Trampolin- und Spielbereich eher Kinder und jüngere Jugendliche ansprechen werde, sei die virtuelle Welt mit Bewegungs- und Flugsimulatoren auch etwas für Gäste jenseits der 20.

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