„Obersee-Quartier“

Parkplatz-Bebauung auf Stelzen am Olper Freizeitbad

Franz-Josef Henke schlägt auf dem Parkplatz am Olper Freizeitbad das „Das Obersee-Quartier“ vor, eine Bebauung auf Stelzen für Parken und Wohnen.

Franz-Josef Henke schlägt auf dem Parkplatz am Olper Freizeitbad das „Das Obersee-Quartier“ vor, eine Bebauung auf Stelzen für Parken und Wohnen.

Foto: Roland Vossel

Olpe.   Der Gerlinger Franz-Joses Henke bringt eine interessante Idee für Olpe ein. Vor dem Freizeitbad könnte es auf fünf Ebenen Parken und Wohnen geben.

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Die Kreisstädter planen derzeit die Zukunft ihrer Stadt. In einer Akteurs- und Planungswerkstatt kommen die Ideen auf den Tisch. Auch aus der benachbarten Gemeinde Wenden gibt es jetzt einen Vorschlag. Beim Besuch in unserer Redaktion präsentierte der Gerlinger Franz-Josef Henke sein Projekt „Das Obersee-Quartier“.

Olpes Bürgermeister Peter Weber habe die Bevölkerung aufgefordert, sich beim Ideenwettbewerb „Neue Mitte Rathaus Olpe“ mit Vorschlägen in die Entwicklung einzubringen, so Henke, der CDU-Ratsmitglied in Wenden und Unternehmer in Olpe ist. Ins Visier genommen hat der Gerlinger den Parkplatz am Olper Freizeitbad. Und hier schwebt ihm „eine Bebauung auf Stelzen“ vor. Damit könne auch etwas gegen die Wohnungsnot in Olpe getan werden.

Das Projekt „Das Obersee-Quartier“ biete viele Vorteile, betont der Gerlinger. Es handele sich um einen der großen Bauplätze mitten in der Stadt: „Näher am Biggesee geht nicht.“ Zudem koste der Bauplatz kein Geld, wenn die Stadt mitspiele, da die bisherige Nutzung bleibe (Grundbuchregelung, Erbpacht).

Modell mit fünf Ebenen

Henkes Modell sieht fünf Ebenen vor: ganz unten einen Parkplatz für Besucher des Hallenbades und Wanderer, in der Etage darüber einen weiteren Parkplatz für Bewohner, Versorgungsräume und Wohnungen. In den Ebenen drei bis fünf könnten nach den Vorstellungen Henkes Wohnungen entstehen. „Die 75-Quadratmeter-Wohnung müsste unter 200 000 Euro möglich sein. Eine fast ebenerdige Erschließung zum Bewohnerparkplatz ist über die Westtangente problemlos möglich. Die Forderung nach einer innerstädtischen und verdichteten Bebauung ist erfüllt“, so Franz-Josef Henke.

Wenn alle mitspielen, könnte relativ schnell begonnen werden, sagt der Gerlinger: „Die Stadt Olpe ist seit Jahren im Aufwind und hat eine gute Zukunft. Wo könnte ein solch kühnes Projekt wie die beschriebene Parkplatz-Bebauung am Hallenbad auf Stelzen besser realisiert werden?“

Henkes Appell: „Auf geht’s Stadt Olpe, Investoren, Projektentwickler, Architekten!“

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